Mexiko Aktiv Rundreise

Mexico City - Oaxaca - Chiapas - Campeche - Yucatan

1. Tag:    Ankunft in Mexiko Stadt:

Ankunft in einer der interessantesten Großstädte der Welt. Unser englisch- bzw. deutschsprachiger Vertreter oder Ihr Reiseleiter empfängt Sie persönlich am Flughafen in Mexiko Stadt. Transfer in Ihr Hotel im Zentrum der Stadt.


Boote in Xochimilco

2. Tag:    Mexiko Stadt:

Willkommen in der farbenfrohen Millionenmetropole Mexico City, die niemals still steht. Auf Sie warten gewaltige Pyramiden, verschwenderisch verzierte Barockkirchen, der schneebedeckte Popocatepetl vor der Haustür und zahlreiche Museen und Baudenkmäler.

Der Tag startet mit einer Tour durch das Centro Historico. Sie besuchen den Präsidentenpalast, den "Palacio Nacional", der mit einer Länge von 200 m die Ostseite des Zocalos dominiert. Hier sehen Sie die berühmten und ausdrucksstarken Wandmalereien Diego Riveras zur leidvollen Geschichte Mexikos.

An der Nordseite des Platzes besuchen Sie die prächtige Kathedrale Metropolitana - auf Sand und den Pyramiden der ursprünglichen Bevölkerung Mexikos errichtet, wirkt sie monumental und doch zerbrechlich. Nur wenige Schritte von der Kathedrale entfernt, besichtigen Sie die Überreste der früheren Aztekenhauptstadt Tenochtitlán. Der Haupttempel "Templo Mayor" war mit einer Höhe von gut 60 Metern das höchste Gebäude der aztekischen Hauptstadt.

Im Anschluss geht es nach Xochimilco, ein beschaulicher Stadtteil im Süden von Mexiko Stadt. Die schwimmenden Gärten von Xochimilco stehen unter Naturschutz und wurden 1987 zum Unesco Weltkulturerbe erklärt. Auf bunt geschmückten Booten fahren Sie durch die verzweigten Kanäle und genießen die Natur und den besonderen Reiz des schwimmenden Blumenmarktes. Begleitet von den Klängen der Mariachi bieten unzählige Händler aus bunten Booten heraus Orchideen und Rosen, Lebensmittel, Speisen und Getränke an.

Weiter geht es nach San Angel mit seinen Künstlern und Kunsthandwerkern, Kolonialhäusern und Blumenhecken, wohl einem der schönsten Stadtteile von Mexico City.

Zum Abschluss des Tages besuchen Sie das Museo Nacional de Antropologia. Jede der 12 Ausstellungshallen ist einer präkolumbischen Kulturgruppe Mexikos gewidmet. Lassen Sie sich inspirieren und erforschen Sie die Präklassik Mexikos, Artefakte aus Teotihuacán, die Kultur der Tolteken, Azteken sowie die der Zapoteken, Olmeken und der Maya.

Erschöpft, aber um viele Erfahrungen und Impressionen reicher, kommen wir schließlich in unserem Hotel an.


Basilica de Guadalupe

3. Tag:    Mexiko Stadt - Teotihuacan - Mexiko Stadt:

Wir beginnen den Tag mit der Besichtigung der Basilica de Guadalupe. An der Plaza de las Americas stehen die alte wie die neue Basilika an dem Heiligtum Mexikos nebeneinander. Wir gehen hinüber zu der neuen Basilika, einem modernen ovalen Rundbau. Sie kann 20.000 Gläubige beherbergen und ist der bedeutendste Wallfahrtsort Lateinamerikas. Er ist der Jungfrau von Guadalupe geweiht, eine der wichtigsten Schutzheiligen Mexikos. Am 12. Dezember pilgern viele Tausend Gläubige auf Knien über den Kirchenvorplatz zur Kirche - ein Zeichen der Verehrung und Dankbarkeit. Der Umhang der Jungfrau ist in der neuen Basilika zu besichtigen.

Teotihuacan

Nach diesem spirituellen Höhepunkt Mexikos verlassen wir die Stadt gen Nordosten, um uns einem anderen Bauwerk zuzuwenden. In der von Bergen umgebenen Hochebene tauchen die Pyramiden der Sonne und des Mondes wie natürliche Anhöhen auf. Teotihuacan wurde 1988 von der UNO in die Liste der besonders schützenswerten Kulturgüter aufgenommen. Sie war die erste Stadt der "Neuen Welt". Zwischen 250 v. Chr. und 700 n. Chr. erbaut, wohnten zur Zeit ihrer Blüte etwa 125.000 bis 250.000 Menschen in rund 2.300 Wohnkomplexen.

Teotihuacan hatte ihren religiösen, kulturellen und wirtschaftlichen Höhepunkt bereits zwischen 500 und 800 nach Christus. Der Einfluss der Erbauer von Teotihuacan reichte bis nach Guatemala. Es handelte sich um eine blühende Handelsmetropole und ein religiöses Zentrum. Aus bis heute unerfindlichen Gründen wurde die Stadt niedergebrannt. Als die Azteken auf ihren Streifzügen um den Texcoco-See die Siedlung entdeckten, fanden sie eine bereits seit mehreren hundert Jahren verlassene Geisterstadt vor. Experten glauben, dass die ursprünglichen Erbauer der Stadt vor 2.000 Jahren aus dem Norden kamen. Ihre Kultur basierte auf der Verehrung des Regengottes. Am Abend Rückkehr zum Hotel in Mexiko-Stadt.


La Malinche

4. Tag Mexiko Stadt - Puebla:

Am Morgen verlassen wir Mexiko Stadt Richtung Puebla. Die beiden Vulkane Popocatépetl 5.452 m (rauchender Berg) und Ixtaccihuatl 5.230 m (schlafende Frau) beeindrucken in der Ferne mit den einzig neotropischen Gletschern Nordamerikas. Schließlich erreichen wir die Umgebung des Vulkans La Malinche 4.461 m. Von dem Ort Malintzi aus starten wir unsere erste Wanderung der Reise auf einer Höhe von 3.100 m. Entsprechend der Konstitution der Reisegruppe sowie der Wetterlage wählen wir mit unserem lokalen Führer und unserem Reiseleiter die Route aus. Durch den Ocote-Wald erreichen wir die offenen sandigen Graslandschaften, die uns vereinzelt den Blick auf die Oberseite des Berges freigeben.

Puebla

Die Luft ist in diesen Höhen dünner und daher bewegen Sie sich nur langsam vorwärts. Die fast alpinen Züge mit den höchstgelegenen Pinienwäldern der Erde beeindrucken ebenso wie die endemische Vulkan-Fauna und die Panorama-Ausblicke auf die Senken von Huamantla und Apizanco. In den weitläufigen Kiefernwäldern können wir Kaninchen, Eichhörnchen und kleine Eidechsen beobachten. Unser lokaler Führer kann unterschiedliche Heilkräuter ausdeuten und steht uns während der Wanderung immer hilfreich zur Seite. Auf der ca. 3-stündigen Wanderung überbrücken Sie bis zu 350 Höhenmeter. Schließlich erreichen wir wieder das Fahrzeug und fahren nach Puebla, wo wir unser Hotel für eine Nacht beziehen.


Artesanias in Puebla

5. Tag     Puebla - Oaxaca:

Nach dem Frühstück steht eine Stadtbesichtigung von Puebla auf dem Programm. Die Architektur dieser Stadt wird insbesondere durch die farbenprächtigen Talavera-Kacheln bestimmt. Viele der Häuserfassaden sind mit diesen herrlichen Kacheln - ehemals kamen sie aus Spanien - gefliest.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten Pueblas liegen nicht weit entfernt vom Zocalo und sind in kurzer Zeit zu Fuß zu erreichen. Schlendern wir über die Plaza de la Constitución. Als eine der größten und schönsten Plätze Mexikos ist sie von vielen Arkaden umgeben. Natürlich findet man auch hier die Kathedrale der Stadt, mit deren Bau man bereits 1575 begann. Ein Besuch empfiehlt sich, da die Kirche sehr eindrucksvoll im Stil des mexikanischen Barocks ausgestattet ist.

Bevor wir Puebla verlassen, sollten Sie aber noch eine Spezialität der regionalen Küche getestet haben. Von Nonnen vor unzähligen Dekaden zum bischöflichen Besuch kreiert, ist die dickflüssige Schokoladensauce "mole poblano" eine Köstlichkeit aus unzähligen Gewürzen, Kräutern und ... Schokolade. Das Originalrezept ist bis heute ein Geheimnis. Über die Höhen der Sierra fahren Sie dann weiter nach Oaxaca.


Ruinen von Monte Albán

6. Tag     Oaxaca - Monte Alban - Oaxaca:

Oaxaca ist eine der schönsten Städte des Landes. Am heutigen Tag können Sie sich selbst davon überzeugen, aber zunächst einmal besuchen Sie den mächtigen Monte Alban.

Selbst bei der Anwesenheit von vielen Besuchern liegt noch eine seltsam anmutende Stille über diesem verzaubernden Ort.  Kommen Sie mit in die Welt der Zapoteken und Mixteken. Die grandios auf einem künstlich abgeflachten Hügelrücken gelegenen Ruinen sind von einem Kranz aus Terrassen, Häusern, Tempeln und Gräbern an den Hängen des Berges umgeben.

Hier lebte einst die einfache Bevölkerung. Der gewaltige Tempelberg war mehr als 1.000 Jahre besiedelt, bevor er um 900 von den Zapoteken aufgegeben wurde. In seiner Blütezeit (500-800 n. Chr.) soll das Zentrum ca. 50.000 Einwohner gezählt haben. Im 10. Jh. eroberten die Mixteken Teile des Staates Oaxaca und den Monte Alban. Die Aufgabe Monte Albans muss man wohl endlich in Verbindung mit dem Eindringen der Mixteken sehen, deren Waffen die Mitglieder der örtlichen Dynastie zum Opfer gefallen sind. Ohne ein abhängiges Hinterland war ein Zentrum wie Monte Alban nicht mehr zu halten.

Jetzt begeben wir uns in das Zentrum Oaxacas. Als erstes besuchen wir die prachtvolle Kirche Santo Domingo sowie das Museo Regional de Oaxaca. Nachdem wir uns lange in den Schatzkammern des Museums aufgehalten haben, schlendern wir durch die wunderschönen und sehr romantisch angelegten Gassen und besuchen den bunten Markt Mercado Juarez. Lassen Sie sich bezaubern von der Farbenvielfalt dieser Stadt und ihren Menschen.


Baum von Tule

7. Tag    Oaxaca - Mitla - Oaxaca:

Zwischen Mitla und Oaxaca befindet sich die beschauliche Gemeinde Santa María del Tule. Im Zentrum der Ortschaft besuchen Sie neben der kleinen Kirche den gewaltigen Ahuehuete-Baum, der im Laufe seiner ca. 2.000 Lebensjahre einen Umfang von mehr als 59 m erreicht hat. Der selbstgemachte Likör der Klosterfrauen vor den Toren der Kirche ist sicherlich ein Geheimtipp.

Von Tule aus fahren wir weiter zu der archäologischen Stätte von Mitla. Die Bedeutung des "Ortes der Toten" ist bis heute nicht geklärt und macht deutlich, wie viel Wissen sich im Dunkel der Geschichte verliert. Die Gebäude wurden wohl vollständig von den Zapoteken erbaut; insbesondere die Säulengruppe mit dem Patio de las Grecas zählt zu den Höhepunkten der vorspanischen Architektur in Mexiko. Mitla war Sitz "des großen Sehers" und somit für viele Jahre das religiöse Zentrum der Zapoteken. Heute besticht die Umgebung Mitla's mit den pittoresken Kleinmärkten, die insbesondere Webarbeiten anbieten.

Dann fahren wir über Tuxtepec in die östliche Sierra Madre im Norden des Bundesstaates Oaxaca. In La Cumbre angekommen betreten wir das ökologische Reservat, das von einer Kooperative aus Sta. María Ixtepeji geleitet wird. Unsere Begleiter kommen aus den angrenzenden Gemeinden und kennen sich hervorragend mit der heimischen Fauna und Flora aus - viele der Pflanzen werden als homöopathische Hausmittel und als Naturmedizin schon seit vielen hundert Jahren verwendet.  Hier, auf einer Höhe von 2,900 Metern, beginnt unsere Wanderung zum Pelado Chiquito. Zunächst geht es auf einem schmalen Pfad durch dichte Kiefer- und Eichenwälder gen Westen. Neben wilden Lilienarten, Bromelien und vielen unterschiedlichen Kräutern ist hier auch die Heimat der endemischen Vogelarten Pajaro Bandera und des Trogon Mexicano. Die Trogone verbringen den größten Teils des Tages auf Bäumen und gehören zu den farbenprächtigsten Vögeln überhaupt. Einige Arten der Trogone sind stark gefährdet durch die Zerstörung ihres Lebensraumes. So unter anderem der Quetzal, der Nationalvogel von Guatemala.

Pico Orizaba

Je mehr wir an Höhe gewinnen, umso mehr lichtet sich der Wald, bis wir schließlich einen freien Blick auf die umliegenden Berggipfel und Täler der Sierra Madre Oriental genießen können. Bei gutem Wetter kann man sogar den Pico de Orizaba sehen, den höchsten Berg Mexikos mit 5610 m. Nach ca. 3 Stunden erreichen wir schließlich den Aussichtspunkt des Pelado Chiquito's auf einer Höhe von 3,400 Metern. Wer nicht so gut zu Fuss ist, fährt von La Cumbre aus noch 3,5 km in das Reservat hinein und beginnt hier eine weniger anstrengende und steile Wanderung zu dem kleinen Ranchhotel der Kooperative. Diese Wanderung geht nur über ca. 400 Höhenmeter und ca. 3 km Länge, führt aber auch durch die Wälder des nördlichen Oaxacas. Ein Begleiter aus Sta. María Ixtepeji steht uns auch hier wieder mit Rat und Tat jederzeit zur Seite.

Schließlich treffen sich beide Gruppen wieder am kleinen Hotel Las Cabañas und gemeinsam fahren wir zurück zu dem Eingang des Reservates, wo ein Abendessen (nicht inkl.) auf uns und unsere Reiseführer wartet. Auf der Speisekarte steht einfaches, aber sehr gutes Essen - Suppen, Kaffee, Kakao, Burritos und leckere Quesadillas. Um viele Eindrücke reicher verlassen wir das Reservat und fahren zurück in das Tal von Oaxaca.


Chiapa de Corzo

8. Tag   Oaxaca - Playa Cangrejo - Chiapa de Corzo:

Wir verabschieden uns von Oaxaca und fahren in den Bundesstaat Chiapas. Auch wenn unsere längste Tagesetappe vor uns liegt, so ist die Fahrt doch faszinierend, so dass keine Langeweile aufkommt. Zudem machen wir einen kurzen Halt an der Playa Cangrejo. Kilometerweit säumt dieser Pazifik-Strand die weit geschwungene Bucht. In dem kleinen Restaurant direkt am Meer - eine offene Las Palapas-Hütte - gibt es die besten Meeresfrüchte in ganz Oaxaca. Alternativ genießen Sie bei entsprechender Wetterlage ein erfrischendes Bad im Pazifik oder erholen Sie sich auf einem Spaziergang im Sand.

Am Nachmittag erreichen wir dann Tehuantepec. Erleben Sie die geschäftige Kleinstadt Tehuantepec am gleichnamigen Isthmus von Mexiko. Ihren Rundgang beginnen Sie im Casa de la Cultura (dem ehemaligen Kloster). Über die angrenzende Kathedrale erreichen Sie den Zócalo und den farbenfrohen Markt mit Produkten aus der ganzen Region - Kleider, Blumen, Mangos, Tamarinden und Nanches, aber auch Meeresfrüchte wie Shrimps vom nahen Pazifik. Geordnet wird das Marktgeschehen dabei von den durchsetzungsfähigen ?Tehuanas? - den starken Frauen Tehuantepecs. Übernachtung.


Canyon del Sumidero

9. Tag   Tehuantepec - San Cristóbal de las Casas:

Am heutigen Morgen starten wir zu einer Bootsfahrt durch den berühmten Sumidero Canyon. Unsere Fahrt führt durch die tief eingeschnittene Schlucht des Rio Grijalva. Mit seinen steilen, bis zu 1.000 m in die Höhe ragenden Wänden werden wir an Nordische Fjorde erinnert. Hohe Wasserfälle mit üppig überwuchernden Farnen und Moosen überraschen durch ihre Vielfalt. Tropische Vegetation und exotische Tiere wie Mini-Alligatoren, Tukane, Pelikane und Reiher leben im Sumidero Nationalpark.

Nach diesem eindrucksvollen Ausflug kehren wir zur Anlegestelle zurück und fahren durch das Bergland Chiapas' nach San Christobal de las Casas. Auf einer Höhe von 2.783 m liegend, wartet in San Christobal de las Casas ein angenehm kühles Klima auf uns. Der Zocalo ist - wie so oft in Mexiko - Mittelpunkt der Altstadt. Noch bis Beginn unseres Jahrhunderts diente er als Markt und bildet heute mit seinen Bäumen den ruhenden Pol der Innenstadt. Überragt wird er von der Kathedrale, deren Grundstein bereits mit der Stadtgründung 1528 gelegt wurde. Westlich der Plaza steht der Palacio Municipal mit seiner weißen Fassade, dessen Innenräume im Januar 1994 während des Aufstandes der Zapatisten von der Freiheitsarmee besetzt wurden. Weiter besichtigen wir das schönste Bauwerk San Christobals, die Kirche Iglesia del Convento Santo Domingo.


Idigenas in Chiapas

10. Tag    San Cristóbal de las Casas - Chamula - Zinacantan - San Cristóbal de las Casas:

Heute erkunden Sie das Umland von San Cristóbal de las Casas auf einer Wanderung von Chamula nach Zinacantán. Über die Anhöhen bei Chamula und durch mehrere kleinere Waldstücke erreichen Sie das Tal von Zinacantán, das durch seine Kunsthandwerker und die dort lebenden Chiapas-Indianer bekannt ist. Die Region ist sehr fruchtbar, und der Weg führt Sie vorbei an Feldern mit Gewürzen, Zitrus-Pflanzen, Blumen und Kürbisgewächsen zum Zentrum der kleinen Ortschaft. Schließlich endet Ihre Wanderung im Zentrum von Zinacantán mit dem Besuch der mächtigen Kolonialkirche. Im Anschluss sind Sie Gast in der kleinen Weberei dreier Schwestern. Bei frisch zubereiteten Tortillas erfahren Sie mehr über das Leben in Zinacantán und die Webkunst der engagierten Unternehmerinnen.


Misol Ha

11. Tag    San Cristóbal de las Casas - Misol Ha - Palenque:

Besuchen Sie den Wasserfall von Misol-Ha, nur ca. 50 km südwestlich von Palenque gelegen. Über eine steile Felswand fällt das Wasser ca. 30 m in ein von dichtem Dschungel umstandenes Becken; in dem Pool darf man auf eigene Gefahr auch baden. Das Wasser des Río Santo Domingo fließt schließlich über ein Labyrinth großer Findlinge auf der Nordseite des Beckens ab.  Die undurchdringliche Vegetation, das Spiel der Schatten durch die hohen Baumwipfel und die vielen unbekannten Geräusche des Dschungels machen den Besuch zu einem mystischen Erlebnis. Ein Wanderweg führt zum und hinter den Wasserfall - aber Vorsicht, wer sich in die Höhle hinter den Wasserfall wagt, wird nass; der feine Niesel durchnässt die Kleidung in Sekunden.  Misol-Ha, "Fallendes Wasser" gehört zu den mehr als 500 Katarakten im wasserreichen Bundesstaat Chiapas.


Bonampak

12. Tag    Palenque - Bonampak - Yaxchilán - Palenque:

Unser heutiges Ziel ist Yaxchilán, das am Usumacinta-Flusses mitten im Urwald direkt an der Grenze zu Guatemala liegt. Nach ca. einer Stunde Bootsfahrt erreichen wir schließlich die Ruinenstätte. Yaxchilán, die "Stadt der grünen Steine", wie sie auch genannt wird, gehört zu den faszinierendsten archäologischen Stätten in der Maya-Welt. Während ihrer Blütezeit im achten Jahrhundert unserer Zeitrechnung beherrschte sie nicht nur Palenque, sondern auch Tikal in Guatemala und Copán in Honduras. Sie erstreckt sich 1,5 Kilometer am Flusslauf entlang über hohe Hügel weit ins Landesinnere hinein. Heute ist nur noch ein kleiner Teil zu sehen. Berühmt ist die Stadt wegen ihrer Stelen, Reliefs und Skulpturen. Die Große Akropolis erhebt sich auf einer schwer zu besteigenden Anhöhe. Dazu gehört der Palast des Königs.

Im Anschluss besuchen Sie die Ruinenstätte von Bonampak. Über Jahrzehnte war Bonampak nur mit einem kleinen Flugzeug zu erreichen; die Piste am Rande der Anlage ist heute noch in Betrieb. Inzwischen gelangt man auch über eine gut ausgebaute Landstraße zu den Ruinen.

Bonampak ist schon wegen der Wandmalereien im so genannten "Tempel der Bilder" faszinierend. Die drei Räume des Tempels sind vollständig bemalt. Sie zeigen Szenen aus der klassischen Maya-Periode und sind thematisch gegliedert.

Erschöpft, aber um viele Erlebnisse und Einblicke reicher, kehren wir am Abend zurück in unser Hotel nach Palenque.


Ruinen von Palenque

13. Tag    Palenque - Chicanná:

Mit dem Besuch von Palenque erwartet uns ein ganz besonderes Erlebnis. Am Morgen verlassen wir das Hotel und fahren über Eichen bestandene Hügel dem undurchdringlichen Dschungel entgegen. Je weiter wir kommen, umso geheimnisvoller wirkt die Landschaft. Schließlich erreichen wir den dichten Urwald und die schönste Ruinenstadt Mexikos liegt vor uns.

Um 300 v. Chr. gegründet, stand Palenque im 7. und 8. Jh. n. Chr. in seiner vollen Blüte. Alle heute noch zu sehenden Gebäude stammen aus dieser Periode. Somit war Palenque eine der ersten Stätten der klassischen Mayaperiode, die aus unerklärlichen Gründen aufgegeben wurde. Bevor der legendäre, jedoch historisch beweisbare König Pacal über Palenque regierte, war der Ort nur eine kleine unbedeutende Kultstätte. Erst Pacal (Schutzschild) und sein Sohn und Nachfolger Chan-Bahlum (Jaguar-Schlange) verschafften der Stadt eine herausragende politische und wirtschaftliche Position.

Der "Tempel der Inschriften" beeindruckt mit mehr als 620 Hieroglyphen und erzählt uns die Geschichte Pacals von seiner Thronbesteigung im Jahre 615 nach Christus. Fast 70 Jahre lenkte der mit 12 Jahren Gekrönte die Geschicke Palenques. Die Entdeckung seines Grabes im Jahr 1949 durch Alberto Ruz L`Huiller war eine wahre Sensation. Lassen wir uns weiter verzaubern von den Geschichten der Herrscher und ihren Bauten. Sei es der große Palast mit seinem hohen Turm, dem Observatorium, oder dem südöstlichen Teil inklusive der Dampfbäder, Bänke und Schlafstätten.

Danach fahren wir nach Becán. Die Ruinen von Becán liegen noch im Bundesstaat Campeche, nur wenige Kilometer von der Kreisstadt Xpujil entfernt. In der klassischen Periode bildete Becán lange das religiöse und politische Zentrum der Region und dominierte auch den regionalen Handel. Ein Großteil der Stadt ist von einem künstlichen Burggraben mit sieben Brücken umgeben - die zusätzliche Stadtmauer erreicht eine Höhe von bis zu 4 Metern. Das Ensemble gilt somit als das älteste architektonische Verteidigungssystem Mexikos.

Übernachten werden Sie heute in Chicanná.


Chicanna

14. Tag    Chicanná - Calakmul - Chicanná:

Die alte Maya-Stadt Calakmul im Südosten des Bundesstaates Campeche liegt im gleichnamigen Bioreservat an der Grenze zu Guatemala und ist einfach spektakulär. Schon am frühen Morgen brechen wir auf, um auf einer Fahrt durch die urwüchsige Regenwaldkulisse die Ruinen zu besuchen. Der Weg lohnt sich! Überwuchert vom Urwald, haben die meisten Ruinen der archäologischen Stätte ihre Geheimnisse noch nicht preisgegeben. Brüllaffen, Tukane, Papageien und viele andere Tierarten verzaubern den Besucher mit Ihrem exotischen Konzert.

In Calakmul befindet man sich bereits im so genannten Petén, also dem eigentlichen Ursprungsland der Mayas. Die Ruinenstätte liegt inmitten eines der beiden großen Naturreservate Yucatáns, der Calakmul Biosphere Reserve. Im Jahre 1931 durch den Amerikaner Cyrus Lundell entdeckt, findet man in Calakmul auf über 100 km² fast 6.500 Strukturen, von denen man ausgeht, dass sie über eine Periode von über 1.000 Jahren erbaut wurden. Die meisten der Gebäude kann man der Früh- bzw. der Spätklassik zuordnen, nur wenige von ihnen sind restauriert worden. Sie werden eine oder mehrere der Pyramiden besteigen, um von hier aus den herrlichen Rundblick über das mitten im Urwald gelegene Areal zu genießen. Nachdem wir die Ruinenstadt ausführlich erwandert haben, kehren wir am Abend für eine zweite Übernachtung zurück nach Chicana.


Ruinen Edzna

15. Tag    Chicanná - Campeche:

Unser erstes Tagesziel heute sind die Ruinen von Edzna. Die Ruinenstätte befindet sich im Nordwesten des Bundesstaates Campeche, ca. 60 km von der Hauptstadt Campeche entfernt. Die Bedeutung des Namens Edzná hat viele Jahre zu kontroversen Ansichten geführt. Übersetzt wurde er mit "Haus der Gebärden" und "Haus des Echos". Mittlerweile spricht man jedoch vom "Haus der Itzáes". Die Ruinenstadt kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. 400 v. Chr. begann sich Edzná explosionsartig auszubreiten und wurde zu einem Machtzentrum, das weite Teile Yucatáns beherrschte. Zur Versorgung der Bevölkerung wurden hoch entwickelte Systeme geschaffen; Kanäle, die sich über viele Kilometer erstreckten und sowohl für die Trinkwasserversorgung wie auch für die Bewässerung der Felder genutzt wurden. Das schönste Gebäude von Edzná ist sicher das Gebäude der fünf Stockwerke (Edificio de los Cinco Pisos), eines der interessantesten Bauwerke der gesamten Mayakultur.

Campeche

Am Nachmittag erreichen wir Campeche. Der Spanier Hernandez de Cordoba setzte als erster Europäer im Jahre 1517 seinen Fuß in die bereits existierende Maya-Stadt mit dem Namen "Platz der Schlangen und Zecken". Einige Jahre später ging hier Hernán Cortés an Land. 1540 wurde das heutige Campeche von den Spaniern gegründet. Schnell entwickelte sich eine blühende, aufstrebende Hafenstadt. Bis in das Jahr 1717 wurde die Stadt immer wieder von Piraten überfallen und auf das Schrecklichste verwüstet.

Die häufigen Attacken veranlassten schließlich die spanische Krone, Campeche als erste Stadt Nueva Espanias mit einer wehrhaften Mauer und zahlreichen Bastionen zu umgeben. Heute zählt diese Baluarte - wie sie von den Mexikanern genannt wird - zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und wird auch von uns bei einem kleinen Rundgang besucht. Innerhalb dieses Gürtels liegen die schönsten und liebevoll restaurierten Kolonialgebäude Campeches. Wir besichtigen die Kathedrale La Concepción und überqueren das Herz der Stadt - den kleinen Zocalo Parque Principal. Langsam schlendern wir durch die kleinen Gässchen und lassen uns zurückversetzen in die Zeit der spanischen Eroberer.


Ruinen von Uxmal

16. Tag    Campeche - Uxmal - Merida - Valladolid:

Wir fahren weiter nach Uxmal. Hier tauchen wir bei einer Wanderung durch die Ausgrabungsstätte in die Geschichte der spätklassischen Maya-Epoche ein. Die Puuc-Architektur kommt zum Tragen und präsentiert eine der schönsten und interessantesten Ruinenanlagen der Welt. Der Name Uxmal steht für "die dreimal Erbaute". Ungefähr 600 - 950 n. Chr. entstanden, konnte die Bedeutung vieler Bauten bis heute noch nicht vollständig entschlüsselt werden. Auch hier hat sich die Ruinenanlage über verschiedene Bauphasen entwickelt und beeindruckte ihre Bewohner mit wunderschön verzierten Fassaden, riesigen Terrassen und Plätzen, Säulen und Torbögen. Sicher sind sich die Forscher allerdings, dass Chac - der Regengott der Maya - als Herrscher dieser Siedlung verehrt wurde.

Merida

Anschließend geht es weiter in die koloniale Hauptstadt von Yucatán -  Mérida. Neben der riesigen Kathedrale, 1598 fertig gestellt und die größte Yucatáns, ist der Bischofssitz, der Palacio Municipal und die Casa de Montejo - das Wohnhaus des Stadtgründers mit seinem figurengeschmückten Portal - zu erwähnen. Mérida beeindruckt mit kolonialem Charme, engen Straßen und romantischen Pferdedroschken. Überall in der Stadt ist der Einfluss Spaniens und Frankreichs spürbar. So diente zum Beispiel die Champs-Elysees als Vorbild für den Boulevard Paseo de Montejo.

Schließlich verlassen wir Merida und erreichen am späten Abend unser Hotel in Valladolid, in der Nähe der berühmten Kultstätte von Chichen Itza.


Pyramiden von Chichen Itzá

17. Tag:    Valladolid - Chichén Itzá - Valladolid:

Am Morgen kurze Fahrt nach Chichén Itzá zur Besichtigung der archäologischen Zone. Die durch den Einfluss der Tolteken aus Zentralmexiko weiter entwickelte Kultur der Maya kommt in Chichen-Itza in ihrem ganzen Glanz zum Ausdruck. Man könnte alleine in dieser Ruinenanlage mehrere Tage verbringen. Von den vielen verschütteten und vom Urwald überwucherten Bauwerken sind bis heute knapp 30 freigelegt und restauriert worden. Die frühesten stammen aus der Blütezeit der Klassischen Periode um 600 n. Chr., doch die meisten Gebäude wurden von den Tolteken errichtet und erweitert.

El Castillo, das beeindruckendste Gebäude mit einer Höhe von 30 m, schenkt uns einen herrlichen Blick weit über die Anlage hinaus bis zum Horizont. Weiter geht es zum größten Ballspielplatz in Yucatán. Danach spazieren wir im Schatten der Bäume zum Opferbrunnen und fragen uns, wie all die Schätze aus Jade, Kupfer und Gold Jahrhunderte lang unentdeckt in der Tiefe schlummern konnten? "El Caracol" erinnert uns an ein Schneckenhaus und wurde bereits 1842 von dem Forscher Frederick Catherwood entdeckt und gezeichnet. Das Observatorium diente den Maya unter anderem zur Beobachtung der Venus und ihrer Bahn.

Cenote

Am Nachmittag verlassen wir die archäologische Zone und fahren zu dem nah gelegenen Cenote "Ik Kil". Eine große Treppe führt Sie 25 m hinunter zur glasklaren Wasseroberfläche. Steht die Sonne hoch genug, färbt sich das Wasser türkisblau und die mit Farnen und Lianen überwachsenen steilen Felswände schimmern smaragdgrün.  Der Durchmesser des perfekt runden Cenotes beträgt 61 m bei insgesamt 42 m Tiefe. An heißen Tagen können Sie ein erfrischendes Bad im perfekten Natur-Pool genießen.

Die "Cenotes" sind ein einzigartiges Phänomen der Halbinsel Yucatán. Das Wort stammt aus der Maya-Sprache und bedeutet "heilige Quelle". Technisch handelt es sich dabei um schachtartige Einsturzdolinen (Kalksteinlöcher), die regelmäßig in Karstgebieten entstehen; durch die Auflösung des Kalkgesteines bilden sich zunächst Höhlen und unterirdische Wasserläufe. Stürzt eine solche Auswaschung ein, ist ein Cenote geboren.  Viele der über 3000 Cenotes auf der Halbinsel sind über unterirdische Flussläufe miteinander verbunden und erreichen Tiefen zwischen 20 und 100 Metern. Während der Regenzeit füllen die abfließenden Wassermassen die Reservoirs wieder auf. Nach jüngsten Erkenntnissen geht die Wissenschaft davon aus, dass es sich hierbei um das größte zusammenhängende Höhlensystem der Welt handelt.

Nach einem erlebnisreichen Tag geht es wieder zurück nach Valladolid.


Ruinen von Tulúm

18. Tag    Valladolid - Tulum - Riviera Maya:

Die letzte Tour auf Ihrer Rundreise bringt sie zu der Maya Felsenfestung von Tulum, direkt an dem türkisblauen Wasser der Karibik gelegen. Auf einer kurzen Wanderung erkunden Sie die faszinierende Maya-Stadt. Tulum bedeutet "Mauer" oder "Festung" und ist auf die die ganze Anlage umspannende Mauer zurückzuführen. Die Stadt hatte ursprünglich eine Ausdehnung von vielen Kilometern, geblieben ist jedoch nur der Tempelbezirk mit dem Palast, der bei der Ankunft der Spanier noch besiedelt war.

Sicherlich tritt Tulum in seiner Bedeutung hinter die größeren Ruinenanlagen der Maya zurück, aber das Zusammenspiel der Ruinen mit dem weißen Sand und dem türkisfarbenen Wasser ist wunderschön und einmalig. Ankunft in Playa del Carmen am späten Nachmittag. In dem vergnügten Touristenort verbringen wir unsere letzte Nacht (nicht im Reisepreis enthalten) - entweder ruhig entspannt an den nahen Stränden oder in der Gruppe bei einer letzen Margarita.

Gern beraten wir Sie zu Ihrem Anschlusshotel an der Karibikküste. Mögen Sie es gern gemütlich und relaxed oder möchten Sie zum Schluss, das Nightlife der Karibik spüren, wir finden das Passende für Sie!

PREIS:

Preis p.P. ab 1.725,- Euro im Doppelzimmer

Preis p.P. ab 2.135,- Euro im Einzelzimmer

Diese MEXICO MIO Tour enthält:

  • 17 Übernachtungen im 3/4* inkl. Frühstück laut Hotelliste, oder gleichwertig
  • Überlandfahrten
  • Eintrittspreise in den Sehenswürdigkeiten, die von der Gruppe besucht werden
  • alle Flughafen - Hotel Transfers, wie im Programm beschrieben und letzter Transfer Badehotel Riviera Maya - Flughafen Cancun
  • deutschsprachiger Reiseleiter während der Tour
  • lokale Steuern

Nicht inbegriffen:

  • internationaler Flug
  • Trinkgelder für Reiseleitung und Fahrer
  • persönliche Ausgaben

UNTERBRINGUNG:

Mexico City: Marlowe

Puebla: Colonial

Oaxaca: Casa Conzatti

Tehuantepec: Calli

San Cristóbal de las Casas: Ciudad Real

Palenque: Villas Kin-Ha

Chicana: EcoVillage

Campeche: Plaza Campeche

Valladolid: Meson del Marques

Riviera Maya: optional

Reisetermine:

31.01.2012 - 17.02.2012
07.02.2012 - 24.02.2012
21.02.2012 - 09.03.2012  (ausgebucht)
06.03.2012 - 23.03.2012
27.03.2012 - 13.04.2012 Ostern
17.04.2012 - 04.05.2012
10.07.2012 - 27.07.2012
31.07.2012 - 17.08.2012
16.10.2012 - 02.11.2012
30.10.2012 - 16.11.2012
06.11.2012 - 23.11.2012
20.11.2012 - 07.12.2012

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