Monte Albán

Monte Albán ist die größte und (gilt als) schönste aller Zapoteken-Stätten. 10 km westlich von Oaxaca liegt sie auf max. 1936 m Höhe auf einem abgetragenen Bergrücken. Von hier aus regierten die Zapotekenfürsten das Tal von Oaxaca und auf dem Höhepunkt ihrer Macht das gesamte südwestliche Mexiko. Die Besiedlung wird in fünf Phasen eingeteilt. Ca. 500-100 v.Chr. wurde es von den Olmeken gegründet (Phase 1) und 100 v.Chr. - 250 n.Chr. von den Maya mitgeprägt (Phase 2).
In Phase 3 zwischen 250 und 750 n.Chr. entwickelte sich Monte Albán unter den Zapoteken zum religiösen und urbanen Zentrum und zählte über 25.000 Einwohner auf einer Fläche von ca. 20 qkm. Etwa ab dem Jahr 750 (Phase 4) verließen die Zapoteken Monte Albán aus unbekannten Gründen und gründeten im Oaxaca-Tal neue Städte. Später benutzten die Mixteken das bereits verfallende Monte Albán zur Bestattung ihrer Toten und setzten sich um 1200 hier endgültig fest (Phase 5). Die Ausgrabungsstätte umfasst mehr als 20 Komplexe und Pyramiden, welche sichum den ca. 300 x 500 m großen Hauptplatz gruppieren.
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