Popocatépetl & Iztaccíhuatl

Knapp 70 km südöstlich von Mexico City ragt der rauchende, auch "Don Gregorio" genannte, schneebedeckte Popocatépetl in den Himmel. Mit 5454 Metern ist er nach dem Pico de Orizaba (5610 m) der zweithöchste Berg Mexikos, seit 1994 wieder aktiv und derzeit nicht besteigbar. Der kraterlose und ebenfalls schneebedeckte Nachbarberg, der Iztaccíhuatl, ist mit 5230 Metern der dritthöchste Berg Mexikos und liegt etwa 18km nördlich des Popocatépetls. Seine Besteigung ist nur mit Vorbereitung und nach Anmeldung bei der SEMARNAP (Nationalparkverwaltung) möglich.
Beide Vulkane liegen im Parque Nacional Popocatépetl-Iztaccíhuatl, in einer auf drei Höhenetagen, subalpinen Graslandschaft mit offenen Pinienwäldern und endemischer Vulkan-Fauna. Der "Popo" ist seit dem 14 Jh. etwa 30 Mal ausgebrochen und heute der bestüberwachteste Vulkan der Welt. Einer Legende zufolge war Popo ein berühmter Krieger, der in die schöne Aztekenprinzessin Izta verliebt war. Während er im Krieg kämpfte erzählte man Izta dass er gefallen wäre und vor lauter Kummer starb sie. Popo kehrte jedoch unversehrt zurück und trug Iztas toten Körper in die Berge und legte sie auf einen Hügel ab. Er selbst wacht seither an ihrer Seite und beweint ab und an ihren Tod.
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