Isla Holbox

Vom karibischen Massentourismus (noch) verschont liegt die Insel mit seinen 1500 Einwohnern an der Nordspitze Yucatáns inmitten des Naturreservats Yum Balam, wo sich die türkisfarbenen Gewässer der Karibik mit den Gewässern des Golfs von Mexiko vermischen.

Von Cancún, Valladolid oder Mérida fährt man mit dem Bus nach Chiquilá (etwa 2 Stunden Fahrzeit), wo die Fähre nach Holbox übersetzt. Die Fahrtzeit beträgt etwa 45 min. Auf Holbox fahren keine Autos. Es gibt nur kleine Golfbuggys, die sowohl zum Personen- als auch Warentransport dienen.

Das einzige Fischerdorf fügt sich mit Sandstraßen und bunten, palmengedeckten  Holzhäusern malerisch in das Inselbild. Wer es ruhig mag ist hier genau richtig und Entspannung ist garantiert. Die ca. 40 km langen Strände sind mit perlmuttfarbenen Schnecken und Muscheln übersäht. Die Einwohner der Insel widmen sich dem Fischfang und dem Tourismus. Hauptsächlich fangen die Fischer Schwertfische und Barrakudas. Um die begehrten Langusten zu fangen, müssen sie oft bis zu 40 m hinabtauchen. In den Restaurants des Ortes kann man dann die köstlichen Gerichte mit Meeresfrüchten probieren, die frisch von Meer auf den Tisch kommen. 

Im ruhigen Meer lässt es sich weit rauswandern und an den Stränden gibt es einige wenige Hotels mit gemütlichen und ansprechend eingerichteten Bungalows. 

Holbox bedeutet Urlaub abseits vom Massentourismus, in einem ruhigen und exklusiven Ambiente. Relaxen, Schwimmen, Schnorcheln, Tauchen, Hochseeangeln und Ausflüge in die Natur stehen hier auf dem Programm.

Highlight und größte Attraktion der Insel sind die Wahlhaie die von Mai bis September an Holbox vorbeiziehen und mit bis zu 15 m Länge die größten Fische der Erde sind. Auf Bootsausflügen mit einheimischen Fischern kann man diese interessanten Tiere besichtigen oder mit Schnorchel ausgerüstet neben ihnen herschwimmen - ein unvergessliches Naturschauspiel.