Mexico Lindo Rundreise im März 2010
Buenos dias Ireen,
wir möchten uns gleich vorweg für die verspätete Antwort auf dein Mail entschuldigen. Der Alltag hat uns leider viel zu rasch wieder eingeholt. Aber zum Glück haben wir noch unsere wunderschönen Urlaubserinnerungen, welche wir Euch gerne erzählen wollen:
Die Anreise verlief wie geplant und ohne Probleme. Wir haben auch Stefan sofort in der Ankunftshalle getroffen. Nachdem die anderen Reisegäste eingetroffen sind hat uns Stefan dann zum Hotel gebracht. Stefan hat uns den ganzen Urlaub rundum versorgt und sich um wirklich alles gekümmert.
Mir ist zum Beispiel mein Silberring mal beim Händewaschen in die Spülung gefallen, ich konnte ihn ohne einen Draht leider nicht herausfischen und Stefan hat jemanden vom Personal gefunden, der den Ring sofort herausholen konnte. Wir mussten uns nirgends anstellen und er hat uns die Geschichte und die Kultur von Mexico sehr gut vermittelt. Im Museo Nacional de Antropologia hat uns Stefan auf die Mexiko Rundreise vorbereitet und uns gezeigt, welche Funde und Ausgrabungsstätten wir noch bewundern und besuchen werden.
Mexico City war sehr beeindruckend, so viele Menschen und alle sind wirklich sehr freundlich. Wenn man die Polizisten anlächelt, so bekommt man immer ein Lächeln zurück. In einer Straße in Mexico City sind wir einkaufen gewesen, da gab es ein Ballkleidergeschäft neben dem anderen. Und eine Hochzeitstorte hätten wir auch gleich gefunden. Bei der Bootsfahrt in Xochimilco haben wir das erste Mal Kaktusblätter als Beilage gegessen (ich dachte es sind Fisolen).
Die erste Ausgrabungsstätte Teotihuacan war sehr beeindruckend. Dort wurden die Menschen zu Göttern gemacht (wir leider nicht ;-) ). In Puebla haben wir mole poblano gegessen die wirklich sehr gut schmeckt. Während der Fahrt nach Oaxaca haben wir uns ein paar Orgelkakteen angesehen. Die sind wirklich mächtig, auf unserem Balkon haben diese aber keinen Platz. Monte Alban zeigt uns wieder die fantastische Architektur der Zapoteken.
Auf der Fahrt von Oaxaca nach Chiapa de Corzo haben wir in der Nähe der Westküste eine Mittagspause gemacht (dort ist mir auch der Ring in die Spülung gefallen). Dort war ein derartiger Sturm dass man sich mit dem Körper in den Wind legen konnte. Als wir wieder weiterfahren wollten hat unser Bus gestreikt. Doch mit vereinten Kräften konnten wir ihn anschieben und die Fahrt fortsetzen. Über Nacht konnte der Busfahrer die Panne in einer Werkstätte beseitigen lassen.
In Chiapa de Corzo hat das Herz von Barbara höher geschlagen. Wir besuchten eine Marimba Manufaktur. Barbara spielt seit 13 Jahren Schlagwerk - wo auch die Gruppe der Stabspielinstumente dazugehört und wir konnten einige Stücke auf dem Marimbaphon hören. Außerdem haben wir in einem riesigen Markt unsere Chili Vorräte aufgefüllt. Stefan half uns in der Fülle von Chilivariationen die schärfsten herauszufinden ;-)
In San Cristóbal de las Casas hatten wir einen sehr lustigsten Abend. In einer Bar war Happy Hour und wir haben einigen Mezcal getrunken. Barbara hatte das Glück einen Wurm zu ergattern und war sehr glücklich darüber ;-) Anmerkung von Barbara: "Ich war ganz und gar nicht glücklich darüber J!"
Sehr beeindruckend waren auch die 2 Mayastädte - die wir besuchten. Dann ging es weiter nach Palenque wo wir abends noch einen Wasserfall besichtigten (es war zwar nicht der Agua Azul laut Reiseplan - Stefan meinte, dass Gebiet ist zur Zeit zu gefährlich - trotzdem wunderschön. Am nächsten Tag haben wir dann die wunderschöne Ausgrabung mitten im Regenwald besucht. Im Wald hörte man die Brüllaffen schreien und man fühlte die historische Bedeutung der Anlage.
Wir nährten uns immer mehr dem Ende unserer Reise. In Chichen Itza sind wir dank Stefan sehr früh angekommen da man die Nähe zu Cancun bereits spürte und der Besucherandrang schon sehr stark war.
In Cancun war unsere Mexiko Rundreise leider zu Ende und wir mussten uns voneinander verabschieden. Die Reisgruppe war sehr nett und Stefan war einfach hervorragend. Nun durften wir unseren Badeurlaub starten und sind im traumhafte Mahekal angekommen. (Die Hotelanlage hatte in der Zwischenzeit ihren Namen gewechselt - doch mit der Hilfe der örtlichen Reiseleitung war es kein Problem unser Hotel zu finden)
Die Anlage war wunderschön, das Zimmer in unserer Hütte 20 Meter vom Meer entfernt, die Hängematte vor der Tür und das Essen war ebenfalls ausgezeichnet. Hier wären wir gerne noch 1 Woche lang geblieben. Nur der Urlaub ging leider zu Ende und mussten wieder zurück nach Österreich.
Wir möchten uns sehr herzlich bei Euch bedanken, die Organisation hat perfekt geklappt und wir werden euch sicherlich weiterempfehlen.
Hasta luego, Manfred & Barbara
für Ihre ganz
persönliche Mexikoreise












