Mexiko Hochzeitsreise

Hallo Marlen,
danke für deine E-Mail. Gern gebe ich dir unser Feedback - das könntest du dann ja auch gleich in eure Webseite übernehmen, sozusagen als offizielles. Um es vorwegzunehmen, die Mexiko Hochzeitsreise war echt super und wir hatten viel Spaß. Es war eine perfekte Mischung zwischen Rundreise und Erholung zum Schluss. Die Betreuung über die lokalen Agenturen hat auch gut geklappt und die "Reiseleiter" waren alle sehr freundlich und hilfsbereit.

Besonders hatte uns zu Beginn gefreut, dass Gabriel gleich am ersten Abend angerufen hat, um zu fragen, ob wir gut im Hotel in Mexico City angekommen sind und um uns die ersten Daten für die bevorstehende Tour zu geben. Da haben wir uns doch schon gut aufgehoben gefühlt.

Mexico City an sich war beeindruckend, wir sind dann auch allein losgezogen und haben die Stadt etwas unsicher gemacht. Das Archäologische Museum war wahrscheinlich das schönste Museum, dass ich bisher gesehen habe. Geärgert hat mich etwas, dass die Bilder von Frida Kahlo nicht im "Dolores Olmedo House"- Museum waren, sondern in Belgien. Das hatte mich schon etwas gefrustet, aber da konnte ja niemand was dafür.

In Mexico Stadt an sich haben wir uns auch recht sicher gefühlt; wir haben natürlich die ganze Zeit besondere Aufmerksamkeit auf unsere Taschen gerichtet, aber uns zu keinem Zeitpunkt wirklich unsicher gefühlt. Das Holiday Inn Zocalo war von der Lage her optimal, Frühstück unter freiem Himmel mit Blick auf den Zocalo, unser Zimmer war allerdings ohne ein Fenster und damit waren wir nicht 100%ig zufrieden. Das Frühstück war echt gut; und im Zimmer haben wir uns nur zum Schlafen aufgehalten, weshalb das schon gepasst hat.

Die Kaffeefinca war Kontrastprogramm zur Metropole Mexico City. Der Weg zur Finca an sich war schon ein Erlebnis, die Straßen bisweilen eine Katastrophe... Angekommen wurde man allerdings mit einem fantastischen Ausblick belohnt. Die Unterkunft und das Essen waren toll, und man hat sich bis in letzte Detail Mühe gegeben. Gerne hätten wir dort einen Tag mehr verbracht... Wir haben viele Informationen über den Prozess des Kaffeeanbaus erfahren und da gerade Erntezeit war, konnten wir die Verarbeitung der Kaffeebohne hautnah erleben.
Die Finca war toll!

Anschließend ging es weiter per OCC-Bus nach San Cristobal. Die Busfahrt war etwas beschwerlich, da wir nicht nur einmal vom Militär und Migration Offices angehalten wurden und der Bus nach Drogen und illegalen Einwanderen durchsucht wurde. Etwas geärgert haben wir uns über die Strecke. Anscheinend kann man ja über zwei Wege nach San Cristobal gelangen - entweder in 6 Stunden per Coast Line oder in 8 Stunden durch die Berge. Leider hatten wir die Bergroute, sodass der Weg an sich nicht sonderlich schön war. Der Bus an sich war allerdings sehr komfortabel - 8 Stunden Fahrt waren allerdings auch mehr als genug. Zahlreiche Serpentinen und die kurvenreiche Strecke waren nicht besonders angenehm und wir hätten uns gewünscht stattdessen nur an der Küste 6 Stunden gerade aus zu fahren.

Unser Hotel in San Cristobal, das Casa Mexicana, war auch nett, dort hat man uns mit Rosenblüten auf dem Bett und einen Schwan aus Handtüchern empfangen. Besonders interessant waren dort die verschiedenen Communitites. Unglaublich wie die Menschen in San Juan Chamula leben - mit allem modernen Schnick-Schnack, aber in ihrem Wesen und Verhaltensweisen 500 Jahre zurück. Nach einem freien Tag, an dem wir San Cristobal entdeckt hatten, ging es dann also weiter nach Palenque. Die Fahrt dorthin war auch sehr erlebnisreich - wir haben mehrere Straßenblockaden erlebt und haben viel über die autonomen Gruppen erfahren. Desweiteren haben wir eine wahre Reise durch die verschiedenen Vegetationszonen gemacht - vom Pinienwald mit 15 Grad in San Cristobal bis hin zum tropischen Urwaldklima in Palenque mit 33 Grad. Die Villa Mercedes war bezaubernd. Mitten im Dschungel eine schöne Hotelanlage, die uns zum entspannen einlud. Die Tempelanlage war sehr beeindruckend und unser Führer hatte sehr viele Hintergrundinformationen und ein umfassendes Wissen über ihr Entstehen. Palenque ist in einer Mexiko Rundreise ein Muss!

Anschließend ging es dann weiter nach Campeche. Am mexikanischen Golf gelegen, konnte man endlich mal das Meer sehen und an der Promenade die Sonnenuntergänge beobachten. Nach Campeche war dann Merida unser nächstes Ziel und auch eine Stadt, die uns sehr gut gefallen hat. Das Hotel Hacienda Merida war hier auch sehr nett - mit kleinem Pool und zentraler Lage. Damit idealer Ausgangspunkt für Entdeckungstouren.

Die Hacienda Sotuta de Peon war dann auch wirklich einen Ausflug wert. Alles über die Herstellung, Kultivierung und den Anbau von Sisal zu erfahren war interessant und sehr nett gestaltet. Bei diesem Ausflug haben wir auch ein amerikanisch-mexikanisches Ehepaar kennengelernt, mit dem wir den weiteren Abend verbracht haben. Uxmal und Chichen Itza haben uns auch sehr gut gefallen, wobei wir in Chichen Itza unsere Tour auf abends umgebucht haben und somit auch die Lichtshow anschauen konnten. Uxmal hat uns allerdings mehr beeindruckt - auch wenn wir dort von den Moskitos zerstochen worden sind. Generell waren auch hier beide Führer wirklich gut und haben uns viele Informationen weitergegeben.

Die Weiterreise von Chichen Itza nach Playa del Carmen war dann wieder ein neues Erlebnis. Wir haben uns in einem amerikanischen Reisebus wiedergefunden, in dem alle drei Minuten Bier und Tequila serviert wurde und somit die Amerikaner alle sehr lustig waren.

Unser Entspannungshotel El Dorado Maroma in Playa del Carmen war zu guter Letzt ein wirklicher Volltreffer. Auch wenn unsere Reservierung über die Vorortagentur nicht mehr aufgefunden werden konnte, lag das Hotel in einer Mangrove direkt am malerischen Strand. Abends konnte man immer wieder Waschbären beobachten, die in der Anlage nach Essbarem suchten. Das Essen, das Zimmer als auch der Service waren wirklich sehr gut. Noch nie waren wir in einem so tollem Hotel untergebracht. Dort konnten wir wunderbar in den Strandbetten oder Hängematten entspannen und die Eindrücke der letzten Wochen verdauen. Insgesamt war es also eine perfekte Hochzeitsreise. Unsere "Befürchtungen" haben sich als unbegründet heraus gestellt und wir haben uns zu keinem Zeitpunkt unsicher gefühlt.

Die lokalen Reiseagenturen waren auch alle sehr flexibel, sodass wir teilweise noch Ausflüge dazu buchen konnten, oder aber auf eine andere Uhrzeit verlegen. Des weiteren waren wir auch vom mexikanischen Essen begeistert. Die Vorbereitungen auf die Reise sind auch gut gelaufen, und unsere Fragen wurden von Marlen und Ireen sehr gut beantwortet. Irgendwann wollen wir noch weitere Länder Südamerikas bereisen, dann werden wir uns auf alle Fälle wieder an Mexico Mio wenden. Das Preis-Leistungs-Verhältnis war super und kann mit keinem anderen Anbieter mithalten. Alles in allem TOP!

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