Mexiko Urlaub (27.09. - 17.09.2010)

Mexico City > 27.9 - 29.09.2010
Ankunft in Mexico City früh am Morgen. Am Flughafen wurden wir nach dem langem Flug sehr freundlich in Empfang genommen und zum Hotel gebracht. Hat alles wunderbar geklappt.

Vom Holiday Inn Zocalo waren wir sehr positiv überrascht. Obwohl es ein amerikanisches Kettenhotel ist, war es landestypisch eingerichtet und hatte viel Charme. Die Zimmer sind zwar klein, aber gemütlich und liebevoll dekoriert. Aber das Beste ist, dass sich das Hotel mitten in der historischen Altstadt befindet. Man brauchte nur vor die Tür zu gehen und war mitten im Zentrum. Ein Highlight ist das Restaurant im obersten Stock. Wir konnten unser Frühstück auf der Terrasse genießen und dabei auf den Zócalo, den Platz der Verfassung mit der Kathedrale und dem Nationalpalast, schauen. Umringt wurden wir dabei auch noch von frei lebenden Kolibris. War unglaublich beeindruckend.


Kurz darauf wurden wir von  unserem Guide Gabriel zu einer Stadttour abgeholt. Wir hatten den Luxus eine individuelle Stadtführung nur zu zweit zu erhalten. Somit konnten wir viele Fragen stellen. Dabei vergingen die drei Stunden wie im Flug. Wir haben sehr viel über die Geschichte Mexico Citys, seine Kultur und Menschen gelernt. Besonders beeindruckt hat uns dass Mexico City wegen der Entwässerung durch die Azteken stetig sinkt. Viele historische Gebäude sind bereits zum Teil abgesunken und drohen einzustürzen.

Leider konnte uns Gabriel nicht das anthropologische Museum zeigen, weil es am Montag geschlossen hat. Wer sich dafür interessiert, sollte das einplanen. Dafür hat uns Gabriel einige mexikanische Lokale empfohlen, wie das Casa de los Azulejos in der Avenida Madero, oder die Corona Bar.

Am nächsten Tag stand eine Tour zur Kathedrale der Jungfrau von Guadaloupe und zu der Pyramide Teotihuacan an. Wir hatten wieder eine sehr nette Tourleiterin und eine lustige Truppe. Guadaloupe erinnert eher an einen Rummelplatz als an einen ehrwürdigen religiösen Ort. Es ist aber nach dem Vatikan die größte katholische Pilgerstädte und die Jungfrau von Guadaloupe wird von 90 % aller Mexikaner verehrt. Beeindruckend war die Fahrt zu den Pyramiden vorbei an den Slums von Mexico City. Danach durften wir auf die Pyramiden klettern und haben Vieles über die Azteken erfahren.

Queretaro > 29.09. - 30.09.2010
Am nächsten Tag gings mit den komfortabelsten Bussen die wir bis dahin erlebt haben in das wunderschöne Städtchen Queretaro. Mexikanische Reisebusse sind echt wahrer Luxus, man kann die Beine hochlegen, hat unglaublich viel Platz, erhält Verpflegung und kann fernschauen oder einfach nur relaxen.

Queretaro ist eine Stadt wie aus dem Bilderbuch. Ein kompletter Kontrast zum Moloch Mexico City. Untergebracht waren wir im Meson de la Merced, ein tolles Jahrhunderte altes Gebäude. Unsere Unterkunft erstreckte sich über drei Stockwerke. Unten befand sich eine Bar. Im mittleren Stockwerk ein Schlafbereich und ganz oben ein großes traditionell eingerichtetes Schlafzimmer. Das Hotel ist wie eine kleine Zeitreise. Die Jahrhunderte machen sich aber natürlich schon auch in ein paar Ecken bemerkbar.

In Queretaro kann man stundenlang im Park im Zentrum sitzen und die Seele baumeln lassen.

Guadalajara
Am nächsten Morgen gings mit diesen unglaublich bequemen Bussen weiter in die zweitgrößte Stadt Mexikos. Dort verbrachten wir zwei Nächte im Hotel De Mendoza. Wieder ein schönes traditionelles mexikanisches Hotel.
In Guadalajara wimmelte es förmlich vor Menschen. Ein unglaubliches mitreißendes Treiben. Wir haben uns einfach in ein Straßencafé gesetzt und alles auf uns wirken lassen. 


Für den nächsten Tag hatten wir vom Hotel aus eine Tour in das Dorf Tequila und zu den Brennerein gebucht. Würden wir auf jeden Fall wieder machen. War ein riesen Spaß. Unsere Truppe bestand aus fünf Mexikanern, einer Engländerin, einem Japaner und uns beiden. Zunächst besuchten wir die ökologische Brennereien Tres Mujeres. Dort wurde uns gezeigt wie die Agave geerntet und zu Tequila weiterverarbeitet wird. Wir durften sogar selbst Hand an legen. Danach gabs eine Kostprobe.

Anschließend fuhren wir zur weltbekannten Brennerei José Cuervo. Auch hier gabs eine Führung. Diese war aber völlig anders, da es sich hier um eine hochmoderne, technisierte Anlage handelt, das absolute Gegenteil zur naturbelassenen Brennerei Tres Mujeres. Beides sehr interessant.

Puerta Vallarta
Danach gings weiter an die Westküste. Wir haben eine Nacht in Puerto Vallarta verbracht. Eine typische Touristen-Hochburg, wo sich Kneipen und Hotels aneinander reihen. Danach haben wir mit dem Mietwagen die Küste abgefahren.

Zunächst gings in den Norden nach Punta Mita und Sayulita. Dort erkundeten wir die Surfreviere und die weißen Sandstrände. Anschließend ging es in den Süden von Puerto Vallarta auf der Küstenstraße durch den Dschungel. Trotz schwüler Hitze fuhren wir mit offenem Fenster wegen der vielen verschiedenen völlig ungewohnten Geräusche. Die Natur war echt unglaublich beeindruckend. 
Danach haben wir uns einfach nur drei faule Tage am Strand gegönnt. Das war nach den vielen Eindrücken dringend nötig.

Yucatan
Am 7. Oktober sind wir weiter nach Yucatan geflogen. Dort übernahmen wir den nächsten Mietwagen und fuhren zur Ausgrabungsstätte Chichén Itzá. Leider gabs Probleme mit unserem Flug, daher kamen wir genau um eine Viertelstunde nach der Lichtershow an, die sehr toll sein soll. Also nach Möglichkeit mitnehmen. Die Hotelanlage vom Hotel Mayaland war trotzdem überwältigend. Wir wurden am Eingang von einem Golf Car abgeholt und durch die weite grüne Anlage zum Hauptgebäude gebracht. Eine riesige mexikanische Hacienda.

Am nächsten Morgen konnten wir gleich in der Früh über die Hotelanlage zur Ausgrabungsstätte gehen und diese nahezu alleine erkunden. Dies hatte den Vorteil, dass die wahren Horden an Straßenverkäufern noch damit beschäftigt waren ihre Stände aufzubauen und uns keine Beachtung schenkten. (Mexikanische Souvenirverkäufer können ziemlich anstrengend sein).

Danach fuhren wir weiter in die Hauptstadt der Halbinsel nach Merida. Die sogenannte weiße Stadt. Auch dieses Mal hatten wir wieder ein sehr schönes landestypisches Hotel, das Casa del Balam, in der Innenstadt. Dort angekommen haben wir gleich die Stadt erkundet und innerhalb einer Viertelstunde einen unglaublich zuvorkommenden, hilfsbereiten Mexikaner kennengelernt, der schon mal in Deutschland war und daher ein paar Brocken Deutsch konnte. Er versorgte uns gleich mal mit vielen nützlichen Tipps, was wir unbedingt besichtigen müssen und wo es authentische Majaprodukte zum "fair trade - Prinzip" zu kaufen gibt.


Am nächsten Tag haben wir uns mit unserem Mietwagen zur Ausgrabungsstätte Uxmal aufgemacht. Obwohl es in Merida nur durchnummerierte Einbahnstraßen gibt, war es ein ziemliches Abenteuer aus der Stadt herauszufinden. Die Mühe hat sich aber gelohnt. Auch diese Ausgrabungsstätte war sehr beeindruckend und voller Leguane. Nach den Sagen der Mayas, die Wächter der Tempel.


Am nächsten Tag haben wir noch kurz die Ausgrabungsstätte Kabah besichtigt. 
Danach waren wir aber wieder "strandreif". Wir fuhren also wieder zurück an die Ostküsten nach Playa del Carmen und haben dort fünf Tage im Mahekal Beach Resort, der tollsten Bungalow-Anlage überhaupt verbracht. Eigentlich wollten wir nur drei Tage bleiben und noch 2 1/2 Tage in Havanna verbringen, den Flug mussten wir aber wegen eines Hurricans stornieren. Da wir aber so begeistert von unserem Hotel in Playa del Carmen, dem langen weißen Sandstrand und dem sensationellen türkisblauen Meer waren, hat uns das eigentlich gar nicht weiter gestört.

Wir hatten einen wunderschönen Ausklang einer tollen Mexiko Reise.

Nochmal ganz herzlichen Dank an Mexico Mio für die tolle und vorallem flexible Reiseplanung. Im Hurrican Chaos wart Ihr unsere Rettung. Super war auch die Hotelauswahl. Jedes war individuell und authentisch. Wir haben uns in unserem Mexiko Urlaub unglaublich wohl gefühlt.

Rufen Sie uns an!
+49 (0)341 52 99 878
Schreiben Sie uns!
info@mexico-mio.de
Reiseanfrage
für Ihre ganz
persönliche Mexikoreise
E-mail Formular
Deutsches Reiserecht Hanse Merkur