Mexiko Rundreise vom 6.8. bis 30.08.2010

Die individuelle Rundreise unserer Kundinnen durch Mexiko führte entlang folgender Route: Mexico City - Tuxtla Gutierrez - San Cistobal de las Casas - Palenque - Campeche - Merida - Playa del Carmen - Puerto Vallarta - Guadalajara - Mexico City

Obwohl die Anreise nach Mexiko etwas anstrengend war, entwickelte sich die von MEXICO MIO organisierte Rundreise durch fast ganz Mexiko doch noch zu einem einmaligen Erlebnis für Mutter und Tochter. Aber lesen Sie selbst:


Liebes MEXICO MIO-Team,
 
endlich komme ich zum versprochenen Reisebericht. Ich möchte mich gerne noch einmal ausdrücklich bei Ihnen bedanken. Die Reise war ein tolles Erlebnis und ich möchte keinen Moment davon missen! ...
 

Anreise:

Ich muss ein wenig grinsen, wenn ich die Reisebeschreibung jetzt lese: "Unser Reiseleiter empfängt Sie mit Namensschild am Flughafen und Sie werden zum Hotel gebracht. Hier verbringen Sie eine erholsame Nacht und sammeln neue Kräfte für den Start Ihres Urlaubs." Es hat alles gepasst, bis auf die "erholsame Nacht"? Das hatte Gründe, wie Sie vielleicht schon wissen:
 
Wir haben in Houston, Tx. unseren Anschlussflug nach MC verpasst, weil die Zeit einfach zu knapp kalkuliert war. Der Immigration Process in Houston war ein Act für sich: Fingerabdrücke aller 10 Finger, Foto, Fragen, Pass einlesen?. Lufthansa hatte uns die Boarding-Tickets für den Weiterflug mit American Airline nicht gegeben, so dass wir noch einmal komplett einchecken mussten. Obwohl wir unsere Koffer auf dem Karussell schnell gefunden haben, die Schlage der Wartenden am Zoll war so lange, dass wir keine Chance hatten. Wir wurden 2 Mal auf standby gesetzt aber auch diese Flüge waren voll. Erst um 9 h p.m. flogen wir los. Leider hatten wir wieder Pech: die Benzinanzeige im Flugzeug war defekt und meldete, dass wir zu wenig Benzin hätten. Also mussten wir nach knapp der Hälfte des Fluges wieder zurück nach Houston. Glücklicherweise war ein anderes Flugzeug zu bekommen. Wir kamen dann um 3 h a.m. im Hotel Zócalo Holiday Inn, MC völlig erschöpft an.
 

MC - Citytour:

Da unser Guide morgens anrief konnten wir verabreden, dass wir 1 Stunde später vom Hotel abgeholt wurden - statt 9 h trafen wir die Gruppe um 10 h. Das war zwar hilfreich aber wir mussten trotzdem am Nachmittag erst mal ausschlafen, um die Anstrengungen der Nach vorher wieder wett zu machen. Der Ausblick im Hotel Holiday Inn Zocalo beim Frühstück hat uns aber mit allem versöhnt! Grandios, dass wir mitten drin waren. Wir konnten es kaum glauben? Wir hatten sogar das Schauspiel eines kleinen Kolibris, der am Balkon Zuckerwasser aus zwei Tanks naschte, die die Wespen und Bienen vom Essen der Gäste abhalten sollten. Eine klasse Vorstellung des kleinen Kerls!
 

Teotihuacán:

Das war eine anstrengende Tagestour aber wir haben sie genossen. Es war zwar bei den Pyramiden ziemlich voll, da wir an einem Sonntag dort waren (Unter der Woche ist wesentlich weniger los. Wir waren kurz vor unserem Abflug noch einmal mit meinem Sohn dort. Das war ruhiger und einfach nur schööööön!) aber trotz der Hitze und der vielen Menschen war es ein tolles Erlebnis. Unser Guide hatte die lustigste "Lache", die wir je gehört haben. Es war ansteckend und uns ging die gute Laune nicht aus. Rundum gelungen!
 

Tuxla Gutierrez:

Gut, dass wir geflogen sind. Eine Busreise hätte zu viel Zeit gekostet. Unser Guide Eiban (?) war klasse. Er konnte uns viel über Land, Leute, Sehenswürdigkeiten erzählen und wir hatten einen sehr guten Draht zueinander. Die Bootsfahrt auf dem Rio Grijalva war ein Erlebnis! Unser Bootsführer hatte Spaß daran, uns ab und zu eine Dusche zu verpassen und hat uns viel über die Tierwelt erklärt. Wir sahen einen Affen, 8 Krokodile, Varane, Pelikane - kann sein, dass ich etwas vergessen habe. Wir hatten sehr viel Spaß. Sie war einer der vielen Höhepunkte der Reise!
 

San Christobal de las Casas:

Dieser Ort ist zum Verlieben! Wir wären gerne noch ein wenig länger dort geblieben. Wir haben zwar die Kirche "Santo Domingo" nicht besucht und waren auch nicht Essen aber das hat uns nicht gestört. Eiban hat uns in San Christobal de las Casas herumgeführt und Tipps zur Stadt gegeben. Wir haben es genossen durch die Straßen zu flanieren und das nächtliche Treiben auf uns wirken zu lassen. Das Hotelzimmer im Hotel Posada Real de Chiapas war eins der schönsten, gemütlich und liebevoll eingerichtet und das Frühstücksbuffet stand dem Zimmer in nichts nach. Eine traumhafte Herberge mitten in einer wunderschönen, kleinen Stadt. Der Besuch bei den Indigenadörfern war spannend, weil wir die Kirche von San Juan Chamula besuchten. Auch hier erhielten wir interessantes Hintergrundwissen und erhielten Einblicke in eine Welt, die wir nicht für möglich gehalten hätten. Danke, dass dieser Programmpunkt möglich war!
 

Agua Azul - Palenque:

Die Fahrt war anstrengend und die Unterbrechung an den Wasserfällen hat uns gut getan. Wir mussten uns erst an das "neue" tropische Klima gewöhnen, was uns unterschiedlich gut gelungen ist. Eiban hat uns zwar vor dem Essen in unserem Hotel  (Villa Mercedes Palenque) gewarnt aber trotzdem ging etwas schief. Wir wollten nicht zum anderen Hotel zum Abendessen laufen, da es dunkel war und ich auch ganz schön müde geworden war durch die lange Fahrt. Also aßen wir in unserem Hotel. Leider hat meine Tochter Shrimps und O-Saft bestellt und verspeist, was ihr erhebliche Beschwerden bereitet hat. Mein Essen - Hünchen mit Mole - war nicht zu beanstanden. Mitten in der Nacht hat sie heftige Bauchkrämpfe bekommen und war mit Durchfall gestraft. Sie konnte am nächsten Morgen leider nicht den Ausflug zu den Ruinen von Palenque mitmachen. Noch ein Wort zum Hotel: es ist sicher eine großartige Anlage aber dem Service merkt man an, dass man den Sinn von Service noch nicht recht verinnerlicht hat. Wir sind bestimmt nicht übertrieben anspruchsvoll aber an einem Beispiel kann man es vielleicht festmachen, was ich meine: wir wollten den PC benutzen und ins Internet gehen. Man zeigte uns den PC direkt neben der Rezeption, machte aber keine Anstalten den Computer anzuschalten. Ich habe den PC dann hochgefahren, hatte aber kein Passwort, um ihn in Betrieb zu nehmen. Wir mussten uns erst mühsam durchfragen, bis wir endlich soweit waren und dann kostete der Internetzugang auch noch Geld. Es wurde pro halbe Stunde abgerechnet und kostete 50$. Es war alles ein wenig mühsam, selbst in Spanisch, was meine Tochter fast fließend spricht.
Der Ausflug nach Palenque war perfekt. Ich hatte eine "Einzel-Tour" und Ignazio Gúzman war als Führer ein Glücksfall. Er hat mir eine Vorlesung über die Maya-Kultur und Palenque gegeben, bei der ich viel gelernt habe und einige Puzzelteile zusammensetzen konnte, die vorher für mich nicht gepasst haben. Tollte Tour, toller Guide, schwaches Hotel.
...
 

Campeche:

Für Campeche hatte ich leider keine Vouchers, so dass wir, als wir im Hotel ankamen, nicht wussten, wie es genau weitergehen sollte. Ich habe die Agentur angerufen und ein Fahrer hat uns abgeholt und uns zum Büro gebracht. Dort haben wir erfahren, dass Mexicana Airline finanzielle Schwierigkeiten hatte und wir fingen an, um unsere Flüge zu bangen ? es standen uns noch 3 Inlandsflüge bevor. Die Mitarbeiter der Agentur waren sehr hilfreich und haben uns im Internet die Flüge überprüft, die bis dahin alle bestätigt waren. Das Hotel in Campeche - Hotel Castelmar - war wunderschön und mitten drin. Wir haben dort auch den Pool genossen, was bei der tropischen Hitze und der hohen Luftfeuchtigkeit ein Genuss war! Leider waren wir nur so kurz in Campeche, dass wir nicht allzu viel gesehen haben. Wir haben uns auf einem Markt nicht weit vom Hotel Strohhüte gekauft und waren ganz begeistert davon. Leider haben wir sie auf der Busfahrt nach Guadalajara im Bus liegenlassen und haben sie auch nicht wieder bekommen :(.
 

Mérida:

Schön, dass wir so viel Zeit in Mérida verbringen konnten. Das Casa del Balam ist stilecht und liegt sehr zentral. Das Hotel war sehr gut organisiert und das Personal sehr freundlich :):):). Leider wussten wir nicht, wie es dort weitergehen sollte, weil die Reiseagentur ... uns nicht kontaktiert hatte. Ich habe mehrmals mit Condor Verde gesprochen, weil ich dachte, sie wären für uns zuständig. Francesco und Katrin gebührt hier mein ausdrücklicher Dank. Sie haben mir immer das Gefühl gegeben, dass wir nicht alleine gelassen waren und uns geholfen, wo sie konnten :):):)! Am ersten Ausflugstag - geplant war Uxmal und Kabah - erhielten wir um 8 h a.m. einen Anruf von unserem Guide Russel. Er fragte, ob es in Ordnung wäre, wenn wir Celestun vorziehen würden. So flexibel waren wir allemal und froh darüber, dass sich jemand zuständig fühlte und gemeldet hatte. Der Ausflug war atemberaubend und ein weiteres Highlight unserer Mexiko Reise. Die rosa Flamingos und der Mangroventunnel mit den riesigen Termitenbauten waren haben uns umgehauen. Nach der Bootsfahrt fuhren wir noch an den Strand zum Mittagessen und gingen im Meer baden - gigantisch!!! Ich bin nicht sicher, ob ich alles, was uns beeindruckt hat so würdige, wie es zu würdigen wäre. Ich versuche nicht allzu ausufernd zu schreiben und entschuldige mich hier schon einmal dafür, dass Sie so viel lesen müssen? Russel war einer der Schätze, die wir auf der Reise getroffen haben?
Am nächsten Tag fuhren wir dann nach Uxmal und Kabah. Victor, der zweite Guide, hat es fertig gebracht die ganze Reisegruppe immer wieder in der prallen Sonne zu "parken". Meine Tochter war noch nicht ganz fit und hat fast einen Kollaps erlitten. Sie ist von Schatten zu Schatten geschlichen, musste das aber tatsächlich gegen ihn durchfechten. Es war für uns auch nicht nachzuvollziehen, dass wir zuerst nach Kabah gefahren sind und dann nach Uxmal. So kamen wir in der Mittagshitze in Uxmal an, wo die Sonne uns allen zu schaffen machte.
Eine Bemerkung möchte ich noch zu den Fahrzeugen machen. In MC hatten wir tadellose Vans. Wir konnten uns alle anschnallen, was bei den Straßenverhältnissen auch sehr sinnvoll ist. Unsere Guides dort haben uns immer wieder darum gebeten, dass wir uns anschnallen. In Mérida war das nur schwer zu machen. Die Vans hatten entweder gar keine Gurte oder diese waren defekt oder der Van hatte keine Kopfstützen. Ich weiß, dass wir nicht alles mit deutschen Maßstäben messen können aber was in MC geht, sollte auch in Mérida Standart sein. Die Straßen waren dort auch nicht besser?
 

Playa del Carmen:

Auf dem Weg nach Playa del Carmen fuhren wir nach Chichen Itza. Die Maya-Stätten waren sicher grandiose Höhepunkte dieser Reise. Ich bin froh, dass ich keinen verpasst habe. Leider weiß ich den Namen unseres Guides nicht mehr aber auch er war enorm informiert und hat uns viel über die Bauwerke erzählen können :):):). Nach Chichen Itza besuchten wir noch eine nahegelegene Cinote, in der wir sogar baden konnten. Das war Abenteuer pur und wir haben jede Sekunde genossen. Dann wurden wir von einer anderen Agentur übernommen und einer Reisegruppe zugeordnet, die von Cancun einen Tagesausflug nach Chichen Itza gemacht hatte. Es hat zwar ziemlich lange gedauert bis wir in Playa del Carmen ankamen, da wir ca. 5 Stopps an unterschiedlichen Hotels hatten bis wir in Playa del Carmen eintrafen aber es hat dann doch geklappt. Da der große Reise bus nicht bis zum Hotel fahren konnte,  half man uns ein Taxi finden, das uns dann ins Mahékal Beach Resort gebracht hat. Dort hatten wir wirklich den Eindruck, dass wir nahe am Paradies logieren. Sophia hat zwar im Meer Bekanntschaft mit einer Qualle gemacht, die sich um ihren Arm gewickelt hatte aber jetzt wissen wir auch, dass Essig gut dagegen hilft. Vom Strohdach bis zu den Hängematten haben wir alles genossen. Leider mussten wir nach der ersten Nacht umziehen, da ein tropischer Regen durch unser Dach kam. Dort trafen wir auch die freundlichste Mitarbeiterin der ganzen Reise: Nyx.
Ich wollte unseren Rückflug umbuchen. Es sollte ein Vormittagsflug nach Housten sein, damit wir sicher nicht den Flug nach Frankfurt verpassen würden. Das gestaltete sich nicht ganz so einfach weil Lufthansa keine Verantwortung für den kurzen Aufenthalt in Houston übernehmen wollte. Ein netter Lufthansaangestellter hat uns dann einen Direktflug organisiert, dessen Aufpreis so hoch war, wie die Gebühren für die ursprünglich von mir gewünschte Umbuchung. Er schickte mir die neuen Ticketdaten per Mail und Nyx sorgte dafür, dass wir das Ticket ausdrucken konnten - kostenlos! Auch hier wären wir gerne noch länger geblieben?
Leider wurden wir an unserem Abreisetag schon morgens um 5 a.m. abgeholt. Da unser Flug aber erst um 8.40 h a.m. ging, war das eine ganz Weile zu früh. Wieder mal ein langer Tag?
 

Puerto Vallarta:

Wir waren bei unserer Ankunft etwas enttäuscht, weil der Unterschied zu Playa del Carmen doch ziemlich krass war aber das hat sich bald gegeben. Die gebuchten Touren waren klasse und auch die betreuenden Crews haben einen tollen Job gemacht. Die Bausteine des Mexico-Mio-Programms sind unbedingt weiter zu empfehlen.
Das Hotel kann ich über das Hotel Buenaventura leider nicht sagen. Es begann schon beim Einchecken. Wir waren um die Mittagszeit dort und unser Zimmer war noch nicht fertig. Ein recht unfreundlicher junger Mann, Ulyses, war dafür verantwortlich. Er gab uns ein Zimmer, das nicht unserem "All-inclusive-Standard" entsprach - mit einem Bett - und händigte uns den Minibarschlüssel erst gar nicht aus. Ich will nicht pingelig erscheinen aber das was uns alles nicht gesagt wurde, war ziemlich ärgerlich. Dann fragte er meine 20-jährige Tochter wie alt sie sei und befestigte ihr ein rotes Plastikbändchen um das Handgelenk ohne zu erklären wozu das sei und ob sie das überhaupt wolle. Das entsprach nicht meiner Erwartung von Kommunikation mit Gästen, das hat er auch bemerkt. Ich bekam das Teil ausgehändigt. Als wir mittags dann in unser Zimmer wollten mussten wir noch einmal anstehen, um die Schlüsselkarte zu bekommen. Dort erklärte uns die ältere Ausgabe von Ulyses - Felix - dass wir, weil wir Mutter und Tochter seien ein Zimmer mit nur einem Bett bekämen aber umziehen könnten, wenn wir wollten. Das Zimmer wäre aber eines der Schönsten und hätte einen tollen Ausblick. Wir gingen also das schöne Zimmer in Augenschein nehmen. Es war klein, es waren nicht genügend Handtücher und Waschlappen da, es fehlte die Duschmatte, der Fernseher ging nur wenn er wollte und die Klimaanlage war völlig zugestaubt. Als wir am Abend an einem Zimmer vorbeiliefen, das 2 Betten hatte und wir einen Blick erhaschen konnten, weil die Tür aufstand war uns klar, dass man uns geleimt hatte. Am nächsten Morgen reklamierten wir an der Rezeption und wollten ein 2-Bett-Zimmer. Man wollte unser Gepäck bis zum Nachmittag umziehen. Mittags hatten wir dann Elisabeth, eine Belgierin. Mit ihr lief alles wie am Schnürchen. Sie gab uns auch den Schlüssel für die Minibar und plötzlich waren wir mindestens eine Kategorie nach oben gerutscht, was die Qualität anging: der Fernseher funktionierte, der Ausblick war um Klassen besser, wir hatten eine Duschmatte und ausreichen Handtücher - aber keine Waschlappen - und es gab Kaffeepads neben der Kaffeemaschine.
Ein anderes Kapitel war die Hygiene im Restaurant. Am ersten Morgen frühstückten wir an einem Tisch dessen weiße Decke einen großen, braunen Fleck am unteren Rand aufwies. Diesen Tisch hatten wir am letzen Tag wieder - mit demselben Fleck. Die Tagesdecke, die darüber lag, blieb meiner Tochter an den Unterarmen kleben.  Das Restaurant hatte offene Glastüren und benutzte den Innenhof als Gastraum. Das war eigentlich sehr schön, nur leider flogen Vögel ungehindert durch das Restaurant - auch am aufgebauten Essen vorbei - und vor allem, sauten sie mit ihrem Kot die Stühle nachhaltig ein, die nicht besonders gründlich gereinigt wurden. Wir haben mehrfach selbst Hand angelegt. Beim Abendessen am Anreisetag um ca. 19 h, ging ein Mitarbeiter mit einem Gebläse direkt an unserem Tisch vorbei. Er versprühte Gift gegen die Moskitos!!!
Das Essen - ein riesiges Buffet - war immer dasselbe und schmeckte nach 2 Tagen schon nicht mehr. Die Kellner hatten die Unart, permanent auf der Matte zu stehen und zu fragen, ob man noch etwas brauche auch wenn der Kollege 2 Sekunden vorher den Kaffee gerade erst aufgefüllt hatte. Zum Teil standen sie zu zweit bei uns. Zeitweise konnten wir kein Gespräch führen, ohne mehrfach unterbrochen zu werden. Es war nur lästig. Eine Frau, die im Service tätig war, war die einzige, die Distanz wahrte und uns in Ruhe ließ. (Anm. d. Red.: Wir werden das Buenaventura Hotel natürlich aus unserem Programm streichen und es keinem Kunden mehr anbieten.)
 
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Alles in allem kann ich das Hotel Buenaventura nicht empfehlen :(:(:(. Ich hoffe, man hatte nur ein paar schlechte Tage?
 

Guadalajara:

Die Reise mit dem 1-Klasse-Bus war für mich zwar eine Tortur - mein Ohr fühlte sich an wie ein wild gewordener Springbrunnen in meinem Kopf, ich hatte die ganze Nacht kein Auge zugetan und mein Gehörgang war komplett zugeschwollen ? trotzdem konnte ich auf der 5-stündigen Fahrt zeitweise schlafen. Der Komfort im Bus war an diesem Tag meine Rettung. Einen Flug hätte ich wohl nicht so gut überstanden. Am Busbahnhof warteten wir zwar auf unseren Transfer, der an einem anderen Busbahnhof auf uns wartete aber wie immer, wenn etwas nicht ganz glatt lief, fanden sich gleich mehrere freundliche Mexikaner, die uns ihre Hilfe anboten. Das haben wir lieben und schätzen gelernt :):):)!!!
GDL war schon aus dem Grund toll, weil wir meinen Sohn dort getroffen haben. ...
Auch im Hotel De Mendoza wurden wir sehr freundlich und zuvorkommend behandelt. Viele Menschen gaben sich richtig viel Mühe mit uns, das hat sehr gut getan. Wir waren doch schon ein wenig mitgenommen von der langen Reise und meinen gesundheitlichen Einschränkungen. Die Lage des Hotels hat uns die Möglichkeit gegeben  die Innenstadt zu Fuß zu erkunden. Da wir uns mittlerweile sicher fühlten, konnten wir einige Dinge auf eigene Faust unternehmen und haben so einiges von GDL gesehen  :):):). Auf der ganzen Reise haben uns die Wandgemälde von Riviera und Orózco begleitet und beeindruckt. Unbedingt sehenswert - auch in GDL!
 

Mexiko City:

Wir waren sehr froh, dass der letzte Inlandsflug mit Mexicana Airline auch noch geklappt hat, auch wenn wir fast 3 Stunden auf dem Flugplatz von GDL festsaßen und unser Flug immer wieder verschoben wurde. (Einen Tag später stellte Mexicana den Flugbetrieb ein!)  In Mexico City angekommen holte uns Horace von Condor verde wieder vom Flugplatz ab. Leider hatte er die ganze Zeit warten müssen, weil der Flug immer um eine halbe Stunde verschoben wurde? Ärgerlich für alle Beteiligten.  Nun kannten wir uns schon aus und es war wie "Nachhause kommen". Wir haben noch einmal die Tour nach Teotihuacán gemacht, diesmal an einem Samstag, mit einem Taxi vom Hotel aus und mit meinem Sohn und wir fuhren zum Museum Frida Kahlo. Noch ein Wunsch, den ich mir erfüllen konnte :):):).
Da unser Rückflug erst abends um 20.55 h abging, organisierten wir gleich beim Einchecken ein spätes Check-out mit dem Rezeptionisten. Leider war sein Englisch so schlecht und er so unwillig das Spanisch meiner Tochter zu verstehen, dass es ein wenig hakte. Wir hatten uns für diesen letzten Tag vorgenommen noch zur Universität Monterrey Tech zu fahren. Wir erhielten von seinem Vormittagskollegen die Adresse und Infos zur Fahrzeit und kamen gegen 16 h zurück. Morgens hatten die fleißigen Zimmermädchen unsere Betten frisch bezogen. Schon da  beschlich mich ein ungutes Gefühl. Als wir mit unseren Zimmerschlüsseln unsere Tür öffnen wollten, waren diese gesperrt. Unser Rezeptionist sah das sehr gelassen. Wir hätten uns gewünscht, dass er uns darauf aufmerksam macht, dass das passieren kann und wir uns vorsichtshalber an der Rezeption melden sollen, um die Schlüssel überprüfen zu lassen. So war das noch ein Schreck kurz vor unserer Abreise.
Wir haben übrigens am Zócalo einen Hutladen gefunden, der gleichzeitig eine kleine Kaffeebar ist: "Tardan" seit 1847 stellen sie dort Hüte her. Dort haben wir dann unseren Verlust wett gemacht und uns tatsächlich noch mit tollen Hüten eingedeckt, die den Flug auch heil überstanden haben. Zusätzlich haben wir dort den besten Cappuchino der ganzen Reise getrunken!
 
Liebe Frau Ramos,
 
ich fürchte, jetzt habe ich Ihnen ganz viel von Ihrer Zeit gestohlen. Ich hoffe, Sie können mit den Informationen etwas anfangen. Auch wenn einige Dinge kritisch von mir angemerkt wurden kann ich nur wiederholen - es war eine der tollsten Reisen, die ich je gemacht habe. Ich werde Ihre Agentur weiter empfehlen, diese Versicherung kann ich Ihnen geben, denn wir haben uns immer gut aufgehoben gefühlt.

Den meisten Ärger hat uns Lufthansa bereitet. Die Unsicherheit wegen unseres Rückfluges hat mich nicht nur Zeit und Geld, sondern auch wertvolle Nerven gekostet. Hier möchte ich Sie bitten allen Reisenden ans Herz zu legen, dass sie mindestens 3 Stunden für eine Zwischenlandung in USA einplanen sollen. Alles andere kann nicht gut gehen. Dies wurde mir auch von anderen Reisenden bestätigt. Ich kann nicht verstehen, wieso Lufthansa diese Verbindungen zulässt und nicht von sich aus Verhindert. Guter Service sieht für mich anders aus. Ich habe vor  Lufthansa deswegen noch anzuschreiben.
 
Sollten Sie Fragen haben, lassen Sie mich das gerne wissen.
 
Herzliche Grüße,
 
 
Gabriele

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