México Curioso Rundreise

ab 1995€
Unverbindlich anfragen

4–12 Reiseteilnehmer

16 Tage / 15 Nächte

deutschsprachige Reiseleitung

zzgl. internationaler Flug ab 800 € p.P.

zuzüglich optionaler Badeverlängerung

Erleben Sie das Land der Gegensätze und magische Momente

In 16 Tagen erleben Sie Mexiko intensiv und erhalten tiefe Einblicke in die Geschichte, Kultur und Geographie des Landes. Die klassische Route führt Sie zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten, aber auch weniger bekannte und abgelegene Mayastätten stehen auf dem Programm.

Leistungen der Reise

Inklusive

  • 15 Übernachtungen im 3/4* inkl. Frühstück laut Hotelliste oder gleichwertig
  • Überlandfahrten
  • Eintrittspreise in den Sehenswürdigkeiten und Museen
  • Flughafentransfer bei Ankunft
  • deutschsprachiger Reiseleiter während der Tour
  • lokale Steuern

Optional

  • Badeverlängerung an der Riviera Maya Küste

Exklusive

  • internationaler Flug
  • Trinkgelder für Reiseleitung und Fahrer
  • alle nicht aufgeführten Mahlzeiten und Getränke
  • persönliche Ausgaben

Reisetermine

ReisetermineTeilnehmerPreis P.P. im DZPreis P.P. im EZStatus
02.02.2019 - 17.02.2019 121995 €2460 €Jetzt buchen
23.03.2019 - 07.04.2019 121995 €2460 €Jetzt buchen
20.07.2019 - 04.08.2019 122190 €2660 €Jetzt buchen
26.10.2019 - 10.11.2019 121995 €2460 €Jetzt buchen
23.11.2019 - 08.12.2019 121995 €2460 €Jetzt buchen

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Ablauf der Reise

Zócalo in Mexico City
Tag 1

Ankunft in Mexico City

Sie werden am Flughafen von Mexico City erwartet und von unserem Fahrer zu Ihrem Hotel gebracht. Bereits beim Anflug auf Mexikos Hauptstadt, spüren Sie den Puls des drittgrößten Ballungsraums der Welt, der sich wie ein Lichtermeer vor Ihnen ausbreitet. Sie übernachten mitten im historischen Zentrum.

»Die Auswahl der archäologischen Stätten war ideal, weil sie sich alle sehr stark voneinander unterschieden haben. Oaxaca und Umgebung hat uns besonders gut gefallen, aber eigentlich war alles reizvoll. ...«

Kathrin Schulz aus Hennef, Februar 2017


Teotihuacán
Tag 2

Mexico City - Teotihuacán - Mexico City

  • Besuch der Pyramidenstadt Teotihiuacán
  • Pulque Verkostung
  • Besichtigung der Wallfahrtskirche »La Basílica de Nuestra Señora de Guadalupe«

Heute beginnt Ihre Reise in der Kleingruppe und Sie lernen die anderen Bildungsreisenden kennen. Dann brechen wir nach Teotihuacán auf. Dieser "Ort der Götter" wie die Azteken ihn nannten liegt etwa 50km nordöstlich von Mexico City im trockenen Hochtal auf 2200m Höhe und war einst bedeutendstes Kulturzentrum und größte Stadt des alten Amerikas. Mit Ankunft der Azteken war die Pyramidenstadt schon mindestens 500 Jahre verlassen und teilweise zerstört. Der Name rührt übrigens daher, dass die Azteken sich diese beeindruckenden Bauten nur als Hinterlassenschaft mächtiger Götter erklären konnten. Sie werden staunen beim Anblick der Sonnen- und Mondpyramide aus nächster Entfernung und wer die Mühe auf sich nimmt, die Pyramiden zu besteigen wird mit einem atemberaubenden Blick über das Hochtal belohnt. Während seiner Blütezeit beherbergte Teotihuacán wohl 200.000 Menschen. Wir werden uns damit auseinandersetzen, wie es zum Untergang dieser Zivilisation kam und werden uns Details der beeindruckenden Wandmalereien anschauen. Außerdem machen wir einen kleinen Exkurs zur Botanik - es ist schon erstaunlich, was man aus dem "Wunderbaum" Agave alles gewinnen kann. Dazu gehört auch Pulque, den Vorgänger des Tequila, den wir auch probieren werden.

Auf dem Rückweg besichtigen wir die bedeutendste Wallfahrtskirche des Landes, "La Basílica de Nuestra Señora de Guadalupe". Einer Legende zufolge erschien am 12. Dezember 1531 dem indianischen Schafhirten Juan Diego mehrere Male auf dem Hügel von Tepeyac die Jungfrau Guadalupe und als Beweis bildete sich Tage später das Bildnis einer dunkelhäutigen Frau auf seinem Mantel ab, welche vom damaligen Bischof als Maria erkannt wurde. Durch die Erscheinung der dunkelhäutigen Jungfrau vermengten sich zwei Glaubenswelten und Millionen von Mexikanern pilgern alljährlich dorthin. Danach geht es zurück zu Ihrem Hotel.

Anthropologisches Museum
Tag 3

Mexico City - Zócalo und Anthropologisches Museum

  • Besichtigung des Centro Histórico mit Zócalo und Regierungsgebäuden
  • Besuch des Chapultepec-Parkes mit fachkundiger Führung durch das Nationalmuseum für Anthropologie

Heute erkunden Sie den Zócalo, das Herz von Mexico City. Die Plaza de la Constitución, wie der Zócalo auch genannt wird, gehört mit einer Ausdehnung von 220 m von Norden nach Süden und 240 m von Osten nach Westens zu den größten Stadtkernen der Welt. Nordöstlich des Zócalos befand sich das zeremonielle Zentrum der Azteken. Heute sieht man dort mit Federn und Muscheln geschmückte Tänzer, zu Trommelschlägen pre-hispanische Tänze aufführen. Östlich des Zócalos befindet sich der "Palacio Nacional", der Amtssitz des Präsidenten, nördlich die Catedral Metropolitana (größte Kathedrale Lateinamerikas) und im Süden befinden sich die Büros der Stadtverwaltung. Der Zócalo, zu deutsch "Sockel", verdankt seinen Namen übrigens einem Denkmal, das niemals fertiggestellt wurde.

Im Nationalpalast tauchen Sie bei der Betrachtung der murales von Diego Rivera in die Geschichte Mexikos ein, denn der Maler verarbeitete seine persönlichen und politischen Ansichten beim Malen der Fresken.
Im Anschluss gelangen wir über die Prachtstraße Paseo de la Reforma in den Chapultepec-Park, wo sich das Nationalmuseum für Anthropologie befindet. Dieses riesige Museum versammelt eine beeindruckende Anzahl an Exponaten zu den verschiedenen Kulturen Mexikos, sowohl aus der Vergangenheit als auch der Gegenwart. Ihr fachkundiger Reiseleiter führt Sie zu den Highlight und verknüpft die Exponate sinnvoll mit der Geschichte. Natürlich werden Sie auch das Glanzstück des Museums, den "Aztekenkalender", sehen.

Coyoacán
Tag 4

Mexico City - Künstlerviertel Coyoacán - Cholula - Puebla

  • Spaziergang durch das Künstlerviertel Coyoacán
  • Führung Frida Kahlo Museum
  • Fahrt nach Cholula und Erkundung des Pueblo Magico. Übernachtung in Puebla

Sie beginnen den heutigen Tag mit einer Erkundung des ruhigen, kolonial wirkenden Stadtviertels Coyoacán. Es befindet sich im Süden von Mexiko City und ist wohl eines der bekanntesten und beliebtesten wenn auch teuersten Viertel der Stadt. Bekannte Künstler wie Frida Kahlo und Diego Rivera lebten hier und auch heute noch gilt der Stadtteil als Künstlerviertel. Im Blauen Haus begeben Sie sich auf Zeitreise und spüren die Aura dieser außergewöhnlichen mexikanischen Künstler. Im Anschluss besuchen wir den farbenfrohen, lokalen Markt.

Dann heißt es Abschied nehmen von Mexico City, denn es geht weiter nach Cholula, vorbei an den schneebedeckten Vulkanen Popocatépetl (dieser ist aktiv)und Iztaccíhuatl. In Cholula erwartet Sie das voluminöse prähispanische Bauwerk Tlachihualtépetl, der "von Menschenhand gemachte Hügel". Durch in der Pyramide liegende Tunnel erkunden wir diesen historischen Bau. Im benachbarten Dorf Tonantzintla bestaunen wir den Kuppelhimmel der Dorfkirche, der von Indígenas gestaltetet wurde. Im Acatepec erwartet Sie poblanischer Barock pur. Anschließend Weiterfahrt nach Puebla.

Tag 5

Puebla - Zapotitlán Salinas - Oaxaca

  • Stadtrundgang durch Puebla
  • Fahrt nach Oaxaca mit Stop im ethnobotanischen Garten von Zapotitlán Salinas

Der Tag beginnt mit einem Rundgang mit Schwerpunkt Geschichte durch die "kolonialen Perle" Puebla. Die Architektur dieser Stadt wird insbesondere durch die farbenprächtigen Talavera-Kacheln bestimmt. Viele der Häuserfassaden sind mit diesen spanischen herrlichen Kacheln gefliest. Selbst Humboldt war von ihrem Anblick wie verzaubert.
Die schönsten Sehenswürdigkeiten Pueblas liegen nicht weit entfernt vom Zocalo und sind in kurzer Zeit zu Fuß zu erreichen. Schlendern wir über die Plaza de la Constitución. Als eine der größten und schönsten Plätze Mexikos ist sie von vielen Arkaden umgeben. Natürlich findet man auch hier die Kathedrale der Stadt, mit deren Bau man bereits 1575 begann. Ein Besuch empfiehlt sich, da die Kirche sehr eindrucksvoll im Stil des mexikanischen Barocks ausgestattet ist. Interessant ist außerdem zu wissen, dass Puebla für das französische Invasionsheer 1862 zu einer Art "mexikanischem Waterloo" wurde. Die Revolution begann hier schon zwei Tage früher als im Rest Mexikos.

Im Anschluss fahren wir Richtung Oaxaca. Schon die Fahrt dorthin gestaltet sich mit herrlichen Ausblicken auf die Sierra als spannend. Ein Teil der Sierra Mixteca ist zu einem ausgedehnten Biosphärenreservat erklärt. Bei Zapotitlán Salinas erkunden wir die Gegend zu Fuß. Bei dem dortigen ethnobotanischen Garten handelt es sich vielmehr um einen Weg durch die natürlich vorhandene Wüstenvegetation und Sie erhalten Informationen und Erklärungen zur Nutzung verschiedener Pflanzen. Sie können außerdem die meterhohen Säulenkakteen bestaunen. Ankunft in Oaxaca am Abend.

Monte Albán
Tag 6

Oaxaca - Monte Albán - Oaxaca

  • Erkundung Monte Alban am Morgen
  • Besuch des Tule Baumes
  • Stadtbummel durch Oaxaca am Nachmittag

Am heutigen Tag besuchen Sie am frühen Morgen, noch bevor der große Besucheransturm beginnt, zunächst einmal den mächtigen Monte Albán.

Vor allem in den frühen Morgenstunden liegt eine seltsam anmutende Stille über diesem verzaubernden Ort. Kommen Sie mit in die Welt der Zapoteken und Mixteken. Die grandios auf einem künstlich abgeflachten Hügelrücken gelegenen Ruinen sind von einem Kranz aus Terrassen, Häusern, Tempeln und Gräbern an den Hängen des Berges umgeben. Von der Nordplattform aus sehen Sie, wie sich im Gebirge ringsum langsam die Nebel heben. Um den rechteckigen Hauptplatz herum sind die die Bauwerke des zeremoniellen Zentrums der Zapotekenstadt angeordnet. Vor der Errichtung des Platzes hatte der 400 m hohe Hügel noch eine richtige Kuppe, die dann vollständig abgeflacht wurde. Und das vor rund 2.500 Jahren, als es noch keine Metallwerkzeuge gab und noch keine Zugtiere eingesetzt wurden. Genau aus der gleichen Zeit stammen auch die mysteriösen "Tänzer"-Reliefs, von denen man nicht weiß, ob es sich um ekstatisch Tanzende, geopferte Feinde, gebärende Frauen oder gar Götterwesen handelt.

Danach werden wir uns den Baum von Tule (eine Montezuma-Zypresse) näher ansehen. Dieses Wunder der Natur soll 2.000 Jahre alt sein. Anschließend geht es zurück nach Oaxaca, wo Sie die Fußgängerzone erkunden und wo Sie in das Leben dieser wunderschönen Stadt eintauchen können. Wir besichtigen das ehemalige Santo-Domingo-Kloster, in dem unter anderen Beigaben aus dem Grab Sieben von Monte Albán ausgestellt sind.

Mitla
Tag 7

Oaxaca - Mitla - Juchitán - Tuxtla Gutiérrez

  • Besichtigung der archäologischen Stätte von Mitla
  • Mezcal Verkostung
  • Stop in Juchitán und Marktbesuch
  • Übernachtung in Tuxtla

Heute steht die Besichtigung der archäologischen Stätte von Mitla auf dem Programm. Die Bedeutung des "Ortes der Toten" ist bis heute nicht geklärt und macht deutlich, wie viel Wissen sich im Dunkel der Geschichte verliert. Die Gebäude wurden wohl vollständig von den Zapoteken erbaut; insbesondere die Säulengruppe mit dem Patio de las Grecas zählt zu den Höhepunkten der vorspanischen Architektur in Mexiko. Mitla war Sitz "des großen Sehers" und somit für viele Jahre das religiöse Zentrum der Zapoteken. Heute besticht die Umgebung Mitla's mit den pittoresken Kleinmärkten, die insbesondere Webarbeiten und Alebrijes (bunte tierähnliche Fantasiefiguren) anbieten. Der Reiz dieser kleinen archäologischen Stätte liegt nicht in hohen Pyramiden oder riesigen Komplexen sondern vorrangig in den Steinmosaiken. Die Wände der Paläste sind mit ihnen überzogen, genauso wie mit Resten von filigraner Wandmalerei. An dieser Stelle werden wir uns mit dem so genannten "Stufen-Mäander" auseinandersetzen. Ihr kompetenter Reiseleiter stellt Ihnen die bekannten Interpretationen des Symbols vor, welches im mesoamerikanischen Kulturraum wohl eine ähnlich bedeutende Rolle spielte wie das Kreuz im Christentum.

Sie machen dann einen Stopp, z.B. in Matatlán, wo Sie das Handwerk des Mezcal-Brennens kennen lernen und den berühmten "Wurm-Mezcal" probieren. Die anschließende Fahrt durchs Gebirge, die Sie zur Landenge von Tehuantepec führt, ist zwar kurvig und etwas anstrengend, gilt aber als einer der reizvollsten Abschnitte überhaupt und Sie werden mit herrlichen Ausblicken entlohnt. In Juchitán haben Sie dann Gelegenheit, eine  kleine Verschnaufpause einzulegen, um dann mit neuer Energie einen der farbenprächtigsten und exotischsten Märkte Mexikos zu erkunden. Die Tehuana-Marktfrauen verkaufen ihre Waren in traditionellen (Alltags)trachten. Die nächste Fahrt führt nach Tuxtla Gutiérrez. Dieser Fahrtabschnitt verläuft auf eher geraden Straßen.

Sumidero Canyon
Tag 8

Tuxtla Gutiérrez - Sumidero Canyon - Chiapa de Corzo - San Cristóbal de las Casas

  • Bootsfahrt durch den Sumidero-Canyon
  • Besuch des Pueblo Mágicos Chiapa de Corzo
  • Stadtrundgang durch San Cristóbal

Heute erwartet Sie ein besonderes Erlebnis: eine Bootsfahrt auf dem Río Grijalva führt Sie durch den Sumidero-Canyon. Die Fahrt wird ganz schön flott, denn wir müssen eine Strecke von ca. 30 km zurücklegen. Wir fahren zwischen den immer höher werdenden Canyonwänden und machen bei mehreren interessanten Formationen Halt. Außerdem werden wir an der Staumauer des Chicoasén-Wasserkraftwerks, das 2.400 MW erzeugt, stoppen und über die Stromversorgung in Mexiko sprechen. Mit etwas Glück bekommen Sie viele Tiere zu sehen, z.B. Rabengeier, Krokodile, Klammeraffe, Leguane, Eulen und Fasanen. Ihr Bootsführer hat ein geschultes Auge und hilft Ihnen, die Tiere zu sichten.

Zurück an Land steht die Fahrt nach Chiapa de Corzo auf dem Programm. Die kleine Stadt ist eines von 83 "Pueblos Mágicos" ("Magisches Dorf") und wurde wegen ihres Charmes und des lebendigen Brauchtums vom mexikanischen Tourismusministerium zu einem dieser besonderen Orte ernannt. Sehenswert ist vor allem der Ziegelsteinbrunnen im Mudéjar-Stil.

Im Anschluss geht es steil nach oben: auf der Fahrt nach San Cristóbal überwinden wir in 60 Minuten fast 2.000 Höhenmeter. Dort angekommen, findet ein kleiner Rundgang zur Orientierung statt.

San Juan Chamula
Tag 9

San Cristóbal - Chamula - Zinacantán - San Cristóbal de las Casa

  • Besuch der Indigenadörfer San Juan Chamula und Zinacantán
  • Nachmittagskaffee in San Cristóbal de las Casas

Heute steht der Besuch des Indianerdorfes San Juan Chamula - dem Zeremonialzentrum der Chamula und Zinacantán - auf dem Plan. Sie tauchen in eine ganz andere Welt ein, die zeigt, wie zwei völlig unterschiedliche Religionen und Lebensweisen aufeinandertreffen. In der Kirche von Chamula verbinden sich eindrucksvoll Katholizismus und alte Mayarituale in einer ungewöhnlichen, aber beeindruckenden Weise. Die Kirche ist mit einer Kapazität für bestimmt 400 Menschen sehr groß und nicht bestuhlt. Der Boden ist mit Kiefernnadeln und Stroh ausgelegt, dazwischen stehen hunderte brennende Kerzen. Zwischen den Kerzen sitzen einzelne Menschen, aber oftmals auch ganze Familien mit ihrem Heiler, teils aus dem umliegenden Ort mitgereist oder vor Ort in Chamula angeheuert, und beten bzw. beschwören die Geister ihrer Religion sowie die Heiligen der römisch-katholischen Kirche - viele in offensichtlicher Trance. Ein ungewöhnlich wirkendes Ritual ist das Mitbringen von Softdrinks, starken Likören, lebenden Hühnern, Puppen und Süßigkeiten, um mit diesen Opfergaben die Heiler zu bezahlen und die Geister wohl zu stimmen.

Auf dem Markt von Chamula erleben Sie das Leben, die Menschen, ihre Kleidung, ihre Essgewohnheiten und Verhaltensweisen und sammeln neue Eindrücke. Ihr Reiseleiter gibt Ihnen einen ethnologischen Crash-Kurs, damit Sie diese fremde und hochinteressante Kultur besser verstehen. Auch die Maya von Zinacantán gehören zur Gruppe der Tzotzil. Sie haben die Gelegenheit, bei dem Hausbesuch wertvolle Einblicke in das Alltagsleben zu gewinnen und mit Angehörigen dieser Gruppe in Kontakt zu treten. Am Nachmittag sind wir dann zurück in San Cristóbal. In einer der interessantesten Städte Mexikos, die ihren Zusatznamen "de las Casas" von dem Indianerapostel Bartolomé de las Casas erhielt, genießen wir einen Kaffee auf dem Zócalo. Wir sprechen wir über diese schillernde historische Figur. Danach haben Sie die Gelegenheit, San Cristóbal auf eigene Faust weiter zu erkunden.

Toniná
Tag 10

San Cristóbal de las Casas - Toniná - Agua Azul - Palenque

  • Besichtigung der Ausgrabungsstätte Toniná
  • Stop in Agua Azul und Fahrt nach Palenque

Ein eher unbekanntes Highlight ist die Ausgrabungsstätte Toniná, die bei vielen Rundreisen weggelassen wird. Gerade weil wir uns hier abseits des Massentourismus befinden, lohnt sich ein Besuch der Anlage. Toniná ist ein Mayaname, der übersetzt "Steinhaus" bedeutet und sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die größte Struktur dieser Stätte, eine Art Akropolis, bezieht. Auf einem über 70 Meter hohen künstlichen Hügel befinden sich sieben Absätze, auf und in denen die verschiedenen Tempel, Palasträume, Gräber und Stelen aufgestellt wurden. Es ist zwar etwas mühsam, die Akropolis mit ihren Resten des "Tempels des Rauchenden Spiegels" zu erreichen, aber es lohnt sich auf jeden Fall, denn schon auf dem Weg nach oben erhalten Sie einen Einblick in die Mayaarchitektur, Reliefs und Malereien.

In dem lokalen Museum können Sie sich an Stelen, Skulpturen und anderen Funde aus dieser Stadt, die einmal übrigens sogar Palenque besiegen konnte, ausgestellt. Auf der Weiterfahrt sehen Sie am Straßenrand der kurvigen Landstraße die einfachen Häuser der Nachfahren jener Maya. Außerdem können Sie Szenen des Alltagslebens, wie z.B. das Arbeiten mit Macheten oder das Befördern von großen Bündeln mit dem Stirngurt, beobachten. Die kurvige Fahrt wird dann spätestens bei den Wasserfällen Agua Azul, wo unterschiedliche Becken in intensiven Blautönen locken, entlohnt. Ihr Reiseleiter kann Ihnen in botanischen Fragen aushelfen, wenn Sie Kakao- und andere tropische Bäume oder die Würgefeige entdecken.

Bonampak
Tag 11

Palenque - Bonampak - Yaxchilán - Palenque

  • Besuch Bonampaks im Naturschutzgebiet des Lacandon Urwaldes
  • Bootsfahrt nach Yaxchilán und Besichtigung

Von Palenque fahren wir südostwärts entlang der Grenze zu Guatemala in eine verlassen wirkende Gegend. Die Mischung aus Dschungel, tropischer Savanne und ärmlich wirkenden Straßendörfern hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

Bonampak, unser erstes Ziel des Tages, befindet sich im Naturschutzgebiet des Lacandon Urwaldes. Der Name "Bonampak" bedeutet übersetzt "bemalte Wände" und wurde dem Ort von Sylvanus Morley gegeben, der 1946 Malereien in einem der Tempel entdeckt hatte, die durch einen Zufall extrem gut konserviert waren. Nachdem die Malereien freigelegt wurden, wurden Sie allerdings aufgrund der Praxis der ersten Führer mit Benzin besprengt, damit die Farben besser leuchten. Nach diesem Fauxpas wurden sie aufwändig restauriert, und zu sehen sind Malereien, die auch die kriegerische Seite der Maya zeigen, die lange für ein reines Friedensvolk gehaltenen wurden.

Für unser nächstes Ziel Yaxchilán begeben wir uns aufs Wasser. In einem der länglichen, schnittigen Holzboote auf dem Grenzfluss Usumacinta lassen wir uns zu den Ausgrabungen bringen, die man ausschließlich auf diesem Wege erreichen kann. Die die vielen Stelen, Altäre und Türstürze, welche Glyphen-Texte und komplexe Szenen aufweisen, beeindruckendsten Laien und Spezialisten gleichermaßen. Danach geht es zurück in Ihr Hotel nach Palenque.

Sonnentempel in Palenque
Tag 12

Palenque - Siho Playa

  • Besichtigung der Ruinenstadt Palenque im Dschungel
  • Fahrt in Richtung Campeche und Übernachtung am Golf von Mexiko in Siho Playa

Der US-amerikanische Abenteurer und Entdecker John Lloyd Stephens bestaunte die Ruinen in Palenque in den 80er Jahre und kam zu dem Schluss: "Nichts im Drama der Weltgeschichte hat je einen gewaltigeren Eindruck auf mich gemacht als der Anblick dieser einst bedeutenden und prächtigen, jetzt aber verfallenen, verödet tief im Waldesdunkel schlummernden, ja sogar namenlos gewordenen Stadt - trauriges Zeugnis des Weltenwandels, der nichts verschont." Gerade durch die Abgeschiedenheit und durch die Qualität der Gebäude, vermittelt Palenque eine besondere Atmosphäre. Mitten in einem hohen Regenwald hört man die Brüllaffen schreien und das macht Ihre Besichtigung der Ruinen zu einem unvergesslichen Ereignis. Im 7. Jh. n. Chr. herrschte hier der sagenumwobene Pakal, der in einem fast ägyptischem Stil in der Pyramide der Inschriften begraben wurde. Auch wenn die Grabkammer heutzutage nicht mehr zugänglich ist, haben Sie die Gelegenheit für eine didaktische Einheit in dem lokalen Museum, wo die Kammer mit Steinsarg realitätsnah nachgebaut worden ist.

Danach geht es auf in den Bundesstaat Campeche, nach Siho Playa am Golf von Mexiko. Die längere, aber entspannte Fahrt bietet die Gelegenheit, das Erlebte und Gesehene zu reflektieren und zu verarbeiten.

Campeche
Tag 13

Siho Playa - Edzná - Campeche - Siho Playa

  • Tagestour nach Edzná und Campeche
  • oder Strandtag und relaxen in Siho Playa

Nach einem so aufregenden Vortag können diejenigen, die einfach mal einen ganzen Tag zum Ausspannen brauchen, genau dies in Siho Playa am Golf von Mexiko tun. Bleiben Sie einfach im Hotel, das in einer ehemaligen Hacienda integriert ist. Ist Ihr Wissensdurst noch nicht gestillt, sind Sie immer noch "curioso" (neugierig) auf Neues, dann können Sie einen geführten Ausflug nach Edzná, Campeche und zur Festung San Miguel unternehmen. Der Name "Edzná" heißt übersetzt "Haus der Itzáes" und hat genau mit dieser Mayagruppe zu tun, die von 900 bis 1200 n.Chr. ein Imperium im Westen der Halbinsel Yucatán aufbauen wollte. Sie sehen das "Gebäude der fünf Stockwerke", eine Stufenpyramide, die etwa 60 m hoch ist.

Danach führt Sie Ihre Rundtour in die Stadt Campeche, die zum Weltkulturerbe gehört. Von begeisterten Weltenbummler wird sie manchmal sogar "Klein-Havanna" genannt. Seinerzeit schützte sich die Stadt gegen Piratenangriffe mit ihrer massiven Stadtmauer, die zum Teil sogar noch erhalten geblieben ist. Schließlich erkunden Sie die Festung San Miguel, die auch von den damaligen Verteidigungsmaßnahmen zeugt. Sie haben einen unglaublichen Blick aufs Meer und haben die Möglichkeit, ein kleines Museum zur Geschichte der Maya zu besuchen. Auch wenn Sie sich für diese "aktive" Variante entschließen, haben Sie am Nachmittag und Abend Zeit für Erholung.

Uxmal
Tag 14

Siho Playa - Kabah - Uxmal - Mérida

  • Fahrt entlang der Puuc-Route nach Uxmal und Kabah
  • Zwischenstopp in dem Dorf Santa Elena und Treffen mit Don Hernán und Doña Azaharia (Experten in Sachen Heilkräuter und Rituale)
  • Fahrt nach Mérida und Übernachtung

Heute begeben Sie sich auf die sogenannte Puuc-Route. Puuc, das bedeutet "Hügelland" auf Maya in Yucatán. Es handelt sich um Bodenwellen, die sich von der sonst sehr flachen Landschaft abheben, denn die Halbinsel Yucatán ist eigentlich eine Kalksteinplatte. Sie werden Mayastädte besuchen, die einen pittoresken Bau- und Verzierungsstil haben. In Kabah, einem dieser vorhispanischen Städte beschäftigen wir uns mit dem "Triumphbogen" und einem interessanten Gebäude, das mit einer großen Anzahl von Regengottmasken geschmückt ist. Sie werden sicher überrascht sein von den vielen Leguanen, die Sie hier herumhuschen sehen.

Anschließend legen wir einen Zwischenstopp in dem Dorf Santa Elena ein, wo Sie Don Hernán und Doña Azaharia kennenlernen. Die beiden kennen noch das Handwerk der Sisalverarbeitund und -herstellung, außerdem sind Sie Experten in Sachen Heilkräuter und Rituale. In Uxmal erwarten Sie großartige Bauwerke in einer Stadt, die in der späten klassischen Epoche eines der größten Machtzentren Yucatáns war. In früherer Zeit war die Bevölkerung während der Trockenzeit auf Zisternen angewiesen, die bis heute erhalten sind. Am Nachmittag fahren wir dann nach Mérida und tauchen in das karibische Flair ein.

Pyramide in Chichén Itzá
Tag 15

Chichén Itzá - Balankanché

  • Fahrt und Besichtigung der Maya Stätte Chichén Itzá
  • Übernachtung bei den Ruinen

Am Morgen fahren wir nach Chichén Itzá und besichtigen die berühmte Kultstätte. Die durch den Einfluss der Tolteken aus Zentralmexiko weiter entwickelte Kultur der Maya kommt in Chichén Itzá in ihrem ganzen Glanz zum Ausdruck. Im Jahr 2007 wurde Chichén Itzá sogar zu einem der "neuen 7 Weltwunder" erklärt. Man könnte alleine in dieser Ruinenanlage mehrere Tage verbringen, so groß ist sie mit den vielen verschütteten und vom Urwald überwucherten Bauwerken. Bis heute sind knapp 30 freigelegt und restauriert worden. Die frühesten stammen aus der Blütezeit der Klassischen Periode um 600 n. Chr., doch die meisten Gebäude wurden von den Tolteken errichtet und erweitert. Sicher wird Sie das größte Ballspiel-Stadion des mesoamerikanischen Raumes beeindrucken genauso wie die Kukulkán-Pyramide. Zwei mal im Jahr, bei den Tag-Nacht-Gleichen versammeln sich seit 800 Jahren viele Menschen vor genau dieser Pyramide, um zu sehen wie der Gott "Gefiederte Schlange" in Lichtgestalt vom Tempel auf den Vorplatz herunterkommt. Fünf Kilometer entfernt liegen die Grotten von Balankanché, wo die Maya ihre Opferrituale abhielten und die sie als Grabstätten nutzten. Im Inneren der Höhle wurden Reste von den Zeremonien gefunden sowie eine Vielzahl an gut erhaltenen Keramikgegenständen. Nach diesem eindrucksreichen Tag werden Sie in Ihr komfortables Hotel Mayaland, bei den Ruinen von Chichén Itzá gebracht.

Ausgrabungsstätte Tulúm
Tag 16

Chichén Itzá - Cobá - Tulúm

  • Fahrt in Richtung Karibikküste
  • Stop in Cobá und Besichtigung der Maya Stätte
  • Besichtigung der Ausgrabungen von Tulúm mit Blick auf das karibische Meer
  • Transfer nach Cancún bzw. zum Badehotel an der Riviera Maya

Heute erwarten Sie gleich zwei Highlights aus der Welt der Maya, die einen krönenden Abschluss Ihrer Studienreise bilden. Die kleine, aber dennoch sehr beeindruckende Mayastätte Cobá erlebte in der gleichen Epoche wie Chichén Itzá, Uxmal und Edznás eine Blütezeit. Heute ist nur ein Bruchteil, der imposanten Anlage freigelegt und zugänglich. Dennoch zeugt die Ausdehnung von über 70 km² sowie die große Anzahl an Sacbés, also Straßen, die auch entferntere Städte miteinander verbunden haben, sowie die Monumentalarchitektur von einer Zeit, als Cobá durchaus einflussreich war. Der Nohoch Mul (Große Hügel), der bestiegen werden kann, ist mit 42 Metern die höchste Pyramide Yucatáns.

Anschließend geht es nach Tulúm. Obwohl man sicher schon viele Bilder gesehen hat und denkt, diesen Ort schon zu »kennen«, können Sie sich dennoch auf einen besondere Erfahrung freuen, denn die Mayaruinen ziehen einen sofort in ihren magischen Bann und man staunt, wie sich die Stätte über der türkisfarbenen Karibik erhebt. Die tropische Hitze mischt sich mit der salzigen Meeresluft und die Brise macht Ihren Besuch in Tulúm zu einem sehr angenehmen Erlebnis. Über vielen Türen der Palasthäuser Tulúms sind »herabstürzende Götter« aufmodelliert, deren mögliche Bedeutung wir erforschen möchten. Stolze feiste Leguanmännchen beleben die hinreißende Szenerie aus grauen Mayabauten, grünenden Palmen und Kalksteinfelsen vor den Fluten der Karibik und weißem Sandstrand.

Gegen Mittag Ende unserer Rundreise.

Badeverlängerung

Und welcher Strandtyp sind Sie?

Einsame Strände, türkisblaues Wasser sowie Tauch- und Surfspots der Weltklasse locken Sonnenanbeter, Sportler und weit gereiste Urlauber an die mexikanischen Küsten. Mexiko bietet Strände aller Art für eine Badeverlängerung. Um Ihrem Aufenthalt einen entspannten Ausklang zu verleihen, beraten wir Sie gern zu einem passenden Badehotel an den Traumstränden der Riviera Maya.


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Ulrike Ramos Tito
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