Mexiko Aktiv Rundreise

ab 2055€
Unverbindlich anfragen

2–12 Reiseteilnehmer

18 Tage / 17 Nächte

deutschsprachige Reiseleitung

zzgl. internationaler Flug ab 800 € p.P.

zuzüglich optionaler Badeverlängerung

Entdecken Sie Mexiko in Ihren Wanderschuhen

Diese 18-tägige Reise bietet Ihnen die ideale Gelegenheit, Ihre beiden Hobbys Reisen und Wandern zu verbinden. Sie werden den Malinche besteigen, in der Sierra Nevada wandern und das Land und seine Geschichte kennen lernen.

Leistungen der Reise

Inklusive

  • 17 Übernachtungen im 3/4* inkl. Frühstück laut Hotelliste oder gleichwertig
  • Mittagessen am 5. und 7. Tag
  • Überlandfahrten
  • Eintrittspreise in den Sehenswürdigkeiten, die von der Gruppe besucht werden
  • Pick-Up an Tag 1 am Flughafen in Mexiko Stadt und Transfer Out an Tag 18 zum Flughafen Cancún oder zum Badehotel an der Riviera Maya Küste
  • deutschsprachiger Reiseleiter während der Tour
  • lokale Steuern

Optional

  • Badeverlängerung an der Riviera Maya Küste

Exklusive

  • internationaler Flug
  • Trinkgelder für Reiseleitung und Fahrer
  • alle nicht aufgeführten Mahlzeiten und Getränke
  • persönliche Ausgaben

Reisetermine

ReisetermineTeilnehmerPreis P.P. im DZPreis P.P. im EZStatus
09.10.2018 - 26.10.2018 122055 €2515 €Jetzt buchen
16.10.2018 - 02.11.2018 122055 €2515 €Nur noch wenige freie Plätze
23.10.2018 - 09.11.2018 122055 €2515 €Nur noch wenige freie Plätze
06.11.2018 - 23.11.2018 122055 €2515 €Ausgebucht
13.11.2018 - 30.11.2018 122055 €2515 €Ausgebucht
22.01.2019 - 08.02.2019 122055 €2515 €Nur noch wenige freie Plätze
05.02.2019 - 22.02.2019 122055 €2515 €Nur noch wenige freie Plätze
19.02.2019 - 08.03.2019 122055 €2515 €Jetzt buchen
26.02.2019 - 15.03.2019 122055 €2515 €Jetzt buchen
12.03.2019 - 29.03.2019 122055 €2515 €Jetzt buchen
26.03.2019 - 12.04.2019 122055 €2515 €Jetzt buchen
16.04.2019 - 03.05.2019 122055 €2515 €Jetzt buchen
30.04.2019 - 17.05.2019 122055 €2515 €Jetzt buchen
16.07.2019 - 02.08.2019 122055 €2515 €Jetzt buchen
15.10.2019 - 01.11.2019 122055 €2515 €Jetzt buchen
22.10.2019 - 08.11.2019 122055 €2515 €Jetzt buchen
05.11.2019 - 22.11.2019 122055 €2515 €Jetzt buchen
12.11.2019 - 29.11.2019 122055 €2515 €Jetzt buchen
03.12.2019 - 20.12.2019 122055 €2515 €Jetzt buchen

War ihr Wunschtermin nicht dabei? Fragen Sie uns nach Alternativen

Ablauf der Reise

Kathedrale
Tag 1

Ankunft in Mexiko Stadt

Ankunft in einer der interessantesten Großstädte der Welt. Unser englisch- bzw. deutschsprachiger Vertreter oder Ihr Reiseleiter empfängt Sie persönlich am Flughafen in Mexiko Stadt. Transfer in Ihr Hotel im Zentrum der Stadt.

»Ich beginne gleich mal mit dem wichtigsten: Die Reise war wunderschön und ist uneingeschränkt zu empfehlen. Unsere Reiseleiterin (Heike Müller) war spitze, sie ging immer auf unsere Wünsche und Anliegen ein und war, auch Dank ihrer archäologischen Kenntnisse, die bisher mit Abstand beste Reiseleiterin, die ich je auf einer Rundreise hatte....«

Melanie aus Biberach, April 2017


Anthropologisches Museum
Tag 2

Mexiko Stadt

  • Besichtigung des Historischen Zentrums
  • Besuch der schwimmenden Gärten in Xochimilco
  • Dolores Olmedo Museum
  • Anthropologisches Museum

Der Tag startet mit einer kurzen Tour durch das Centro Historico. Sie besuchen den Präsidentenpalast, den "Palacio Nacional", der mit einer Länge von 200 m die Ostseite des Zocalos dominiert. Hier sehen Sie die berühmten und ausdrucksstarken Wandmalereien Diego Riveras zur leidvollen Geschichte Mexikos. An der Nordseite des Platzes besuchen Sie die prächtige Kathedrale Metropolitana.Auf Sand und den Pyramiden der ursprünglichen Bevölkerung Mexikos errichtet, wirkt sie monumental und doch zerbrechlich. Im Anschluss geht es nach Xochimilco, ein beschaulicher Stadtteil im Süden von Mexiko Stadt. Die schwimmenden Gärten von Xochimilco stehen unter Naturschutz und wurden 1987 zum Unesco Weltkulturerbe erklärt. Auf bunt geschmückten Booten fahren Sie durch die verzweigten Kanäle und genießen die Natur und den besonderen Reiz des schwimmenden Blumenmarktes. Begleitet von den Klängen der Mariachi bieten unzählige Händler aus bunten Booten heraus Orchideen und Rosen, Lebensmittel, Speisen und Getränke an.

Einen Katzensprung entfernt liegt das Museum Dolores Olmedo Patiño. In einer wunderschönen Hacienda, eingebettet in einer üppiger Gartenlandschaft, können Sie hier die Werke von Frida Kahlo, Diego Rivera, Angelina Beloff und Fernando Gamboa bewundern. Zum Abschluss des Tages besuchen Sie das Museo Nacional de Antropologia. Jede der 12 Ausstellungshallen ist einer präkolumbischen Kulturgruppe Mexikos gewidmet. Lassen Sie sich inspirieren und erforschen Sie die Präklassik Mexikos, Artefakte aus Teotihuacán, die Kultur der Tolteken, Azteken sowie die der Zapoteken, Olmeken und der Maya. Erschöpft, aber um viele Erfahrungen und Impressionen reicher, kommen wir schließlich in unserem Hotel an.

Teotihuacán
Tag 3

Mexiko Stadt - Teotihuacán - Puebla

  • Besichtigung der Basilica de Guadalupe
  • Weiterfahrt und Besichtigung von Teotihuacán
  • Weiterfahrt und Übernachtung in Puebla

Wir beginnen den Tag mit der Besichtigung der Basilica de Guadalupe. An der Plaza de las Americas stehen die alte wie die neue Basilika an dem Heiligtum Mexikos nebeneinander. Wir gehen hinüber zu der neuen Basilika, einem modernen ovalen Rundbau. Sie kann 20.000 Gläubige beherbergen und ist der bedeutendste Wallfahrtsort Lateinamerikas. Er ist der Jungfrau von Guadalupe geweiht, eine der wichtigsten Schutzheiligen Mexikos. Am 12. Dezember pilgern viele Tausend Gläubige auf Knien über den Kirchenvorplatz zur Kirche - ein Zeichen der Verehrung und Dankbarkeit. Der Umhang der Jungfrau ist in der neuen Basilika zu besichtigen.

Nach diesem spirituellen Höhepunkt Mexikos verlassen wir die Stadt gen Nordosten, um uns einem anderen Bauwerk zuzuwenden. In der von Bergen umgebenen Hochebene tauchen die Pyramiden der Sonne und des Mondes wie natürliche Anhöhen auf. Teotihuacan wurde 1988 von der UNO in die Liste der besonders schützenswerten Kulturgüter aufgenommen. Sie war die erste Stadt der "Neuen Welt". Zwischen 250 v. Chr. und 700 n. Chr. erbaut, wohnten zur Zeit ihrer Blüte etwa 125.000 bis 250.000 Menschen in rund 2.300 Wohnkomplexen.

Teotihuacán hatte ihren religiösen, kulturellen und wirtschaftlichen Höhepunkt bereits zwischen 500 und 800 nach Christus. Der Einfluss der Erbauer von Teotihuacán reichte bis nach Guatemala. Es handelte sich um eine blühende Handelsmetropole und ein religiöses Zentrum. Aus bis heute unerfindlichen Gründen wurde die Stadt niedergebrannt. Als die Azteken auf ihren Streifzügen um den Texcoco-See die Siedlung entdeckten, fanden sie eine bereits seit mehreren hundert Jahren verlassene Geisterstadt vor. Experten glauben, dass die ursprünglichen Erbauer der Stadt vor 2.000 Jahren aus dem Norden kamen. Ihre Kultur basierte auf der Verehrung des Regengottes. Am Abend fahren Sie weiter nach Puebla (Fahrtdauer ca. 2 h) und übernachten im Hotel Colonial de Puebla.

Popocatépetl
Tag 4

Puebla

  • Wanderung in der Region des Vulkan La Malinche
  • nachmittags Stadtrundgang in Puebla
  • regionale Spezialitäten in Puebla

Am Morgen werden Sie von Ihrem Hotel abgeholt und es geht zum beeindruckenden Vulkan La Malinche, der eine Höhe von 4.461 m misst. Von dem Ort Malintzi aus starten wir unsere erste Wanderung der Reise auf einer Höhe von 3.100 m. Entsprechend der Konstitution der Reisegruppe sowie der Wetterlage wählen wir mit unserem lokalen Führer und unserem Reiseleiter die Route aus. Durch den Ocote-Wald erreichen wir die offenen sandigen Graslandschaften, die uns vereinzelt den Blick auf die Oberseite des Berges freigeben. In den weitläufigen Kiefernwäldern können wir Kaninchen, Eichhörnchen und kleine Eidechsen beobachten. Unser lokaler Führer kann unterschiedliche Heilkräuter ausdeuten und steht uns während der Wanderung immer hilfreich zur Seite.

Am Nachmittag werden Sie wieder abgeholt und zurück nach Puebla gebracht, wo ein Stadtrundgang auf dem Programm steht. Die Architektur dieser Stadt wird insbesondere durch die farbenprächtigen Talavera-Kacheln bestimmt. Viele der Häuserfassaden sind mit diesen herrlichen Kacheln - ehemals kamen sie aus Spanien - gefliest. Die schönsten Sehenswürdigkeiten Pueblas liegen nicht weit entfernt vom Zocalo und sind in kurzer Zeit zu Fuß zu erreichen. Schlendern wir über die Plaza de la Constitución. Als eine der größten und schönsten Plätze Mexikos ist sie von vielen Arkaden umgeben. Natürlich findet man auch hier die Kathedrale der Stadt, mit deren Bau man bereits 1575 begann. Ein Besuch empfiehlt sich, da die Kirche sehr eindrucksvoll im Stil des mexikanischen Barocks ausgestattet ist. An Ihrem letzten Abend in Puebla sollten Sie eine Spezialität der regionalen Küche probieren. Von Nonnen vor unzähligen Dekaden zum bischöflichen Besuch kreiert, ist die dickflüssige Schokoladensauce "mole poblano" eine Köstlichkeit aus unzähligen Gewürzen, Kräutern und ... Schokolade. Das Originalrezept ist bis heute ein Geheimnis. Übernachtung im Hotel Colonial de Puebla.

Straßen in Oaxaca
Tag 5

Puebla - Oaxaca

  • Besuch des Botanischen Gartens in Zapotitlán Salinas
  • Picknick im Botanischen Garten
  • Weiterfahrt nach Oaxaca

Heute früh fahren Sie mit dem Bus in das knapp 2,5 h entfernte Zapotitlán Salinas. Der "Jardín botánico" (botanischer Garten) in Zapotitlán Salinas ist kein Garten im üblichen Sinne, sondern vielmehr eine naturbelassene Landschaft. Auf einer Wanderung durch die natürlich vorhandene Wüstenvegetation erhalten Sie Informationen und Erklärungen zur Nutzung verschiedener Pflanzen.Sie können außerdem die meterhohen Säulenkakteen bestaunen, dazu Palmen und Elefantenfußbäume. Nach dem Rundgang nehmen Sie ein leckeres Picknick (im Preis enthalten) ein. Von der Spitze des Hügels hat man einen wunderbaren Ausblick auf die Umgebung. Im Anschluss geht es per Bus weiter nach Oaxaca, die Fahrt dauert etwa 4,5 h. Übernachtung in Oaxaca.

Monte Albán
Tag 6

Oaxaca - Monte Albán - Oaxaca

  • Besuch von Monte Albán
  • Besichtigung des Stadtzentrums von Oaxaca
  • Marktbesuch Mercado Juarez

Oaxaca ist eine der schönsten Städte des Landes. Am heutigen Tag können Sie sich selbst davon überzeugen, aber zunächst einmal besuchen Sie den mächtigen Monte Albán.
Selbst bei der Anwesenheit von vielen Besuchern liegt noch eine seltsam anmutende Stille über diesem verzaubernden Ort.  Kommen Sie mit in die Welt der Zapoteken und Mixteken. Die grandios auf einem künstlich abgeflachten Hügelrücken gelegenen Ruinen sind von einem Kranz aus Terrassen, Häusern, Tempeln und Gräbern an den Hängen des Berges umgeben.
Hier lebte einst die einfache Bevölkerung. Der gewaltige Tempelberg war mehr als 1.000 Jahre besiedelt, bevor er um 900 von den Zapoteken aufgegeben wurde. In seiner Blütezeit (500-800 n. Chr.) soll das Zentrum ca. 50.000 Einwohner gezählt haben. Im 10. Jh. eroberten die Mixteken Teile des Staates Oaxaca und den Monte Albán. Die Aufgabe Monte Albans muss man wohl endlich in Verbindung mit dem Eindringen der Mixteken sehen, deren Waffen die Mitglieder der örtlichen Dynastie zum Opfer gefallen sind. Ohne ein abhängiges Hinterland war ein Zentrum wie Monte Albán nicht mehr zu halten.

Jetzt begeben wir uns in das Zentrum Oaxacas. Als erstes besuchen wir die prachtvolle Kirche Santo Domingo sowie das Museo Regional de Oaxaca. Nachdem wir uns lange in den Schatzkammern des Museums aufgehalten haben, schlendern wir durch die wunderschönen und sehr romantisch angelegten Gassen und besuchen den bunten Markt Mercado Juarez. Lassen Sie sich bezaubern von der Farbenvielfalt dieser Stadt und ihren Menschen.

Wanderung Pueblos Mancomunados
Tag 7

Oaxaca - Pueblos Mancomunados - Mitla - Oaxaca

  • Besuch des Tule-Baums
  • Wanderung in den Pueblos Mancomunados
  • Besuch von Mitla

Zwischen Mitla und Oaxaca befindet sich die beschauliche Gemeinde Santa María del Tule. Im Zentrum der Ortschaft besuchen Sie neben der kleinen Kirche den gewaltigen Ahuehuete-Baum, der im Laufe seiner ca. 2.000 Lebensjahre einen Umfang von mehr als 59 m erreicht hat. Der selbstgemachte Likör der Klosterfrauen vor den Toren der Kirche ist sicherlich ein Geheimtipp. Dann fahren wir nach Benito Juaraz (Fahrtdauer etwa 50 min), wo Sie eine 8,2 km lange Wanderung auf der Strecke Needa-Queta-Miru in den Pueblos Mancomunados unternehmen. Der Wanderpfad I führt über die Felder der Zapoteken entlang grandioser Ausblicke auf die Berge der Sierra Madre und verbindet die Zapoteken-Gemeinden Benito Juárez und La Nevería. Bitte beachten Sie, dass Ihnen auf den Strecken vereinzelt motorisierte Fahrzeuge entgegenkommen können und Sie sich in Höhen von 2.000 bis 3.200 m aufhalten. Das Mittagessen an diesem Tag ist in der Tour enthalten.

Weiter geht es zu der archäologischen Stätte von Mitla. Die Bedeutung des "Ortes der Toten" ist bis heute nicht geklärt und macht deutlich, wie viel Wissen sich im Dunkel der Geschichte verliert. Die Gebäude wurden wohl vollständig von den Zapoteken erbaut; insbesondere die Säulengruppe mit dem Patio de las Grecas zählt zu den Höhepunkten der vorspanischen Architektur in Mexiko. Mitla war Sitz "des großen Sehers" und somit für viele Jahre das religiöse Zentrum der Zapoteken. Heute besticht die Umgebung Mitla's mit den pittoresken Kleinmärkten, die insbesondere Webarbeiten anbieten. Nach der Besichtigung werden Sie mit dem Bus zurück nach Oaxaca gebracht.

Pazifikküste Oaxaca
Tag 8

Oaxaca - Playa Cangrejo - Tehuantepec

  • Stopp am Playa Cangrejo
  • Bad im Pazifik oder Spaziergang am Strand
  • Rundgang in Tehuantepec

Wir verabschieden uns von Oaxaca und fahren in den Bundesstaat Chiapas. Auch wenn unsere längste Tagesetappe vor uns liegt, so ist die Fahrt doch faszinierend, so dass keine Langeweile aufkommt. Zudem machen wir einen kurzen Halt an der Playa Cangrejo. Kilometerweit säumt dieser Pazifik-Strand die weit geschwungene Bucht. In dem kleinen Restaurant direkt am Meer - eine offene Las Palapas-Hütte - gibt es die besten Meeresfrüchte in ganz Oaxaca. Alternativ genießen Sie bei entsprechender Wetterlage ein erfrischendes Bad im Pazifik oder erholen Sie sich auf einem Spaziergang im Sand. Am Nachmittag erreichen wir dann Tehuantepec. Erleben Sie die geschäftige Kleinstadt Tehuantepec am gleichnamigen Isthmus von Mexiko. Ihren Rundgang beginnen Sie im Casa de la Cultura (dem ehemaligen Kloster). Über die angrenzende Kathedrale erreichen Sie den Zócalo und den farbenfrohen Markt mit Produkten aus der ganzen Region - Kleider, Blumen, Mangos, Tamarinden und Nanches, aber auch Meeresfrüchte wie Shrimps vom nahen Pazifik. Geordnet wird das Marktgeschehen dabei von den durchsetzungsfähigen „Tehuanas“ - den starken Frauen Tehuantepecs. Übernachtung.

Sumidero Canyon
Tag 9

Tehuantepec - San Cristóbal de las Casas

  • Weiterfahrt nach Chiapa de Corzo und Bootsfahrt durch den Sumidero Canyon
  • Ankunft in San Cristóbal de las Casas

Nach dem Frühstück fahren wir zunächst einmal nach Chiapa de Corzo. Hier startet unsere Bootsfahrt durch den berühmten Sumidero Canyon. Die Fahrt führt durch die tief eingeschnittene Schlucht des Rio Grijalva. Mit seinen steilen, bis zu 1.000 m in die Höhe ragenden Wänden werden wir an Nordische Fjorde erinnert. Hohe Wasserfälle mit üppig überwuchernden Farnen und Moosen überraschen durch ihre Vielfalt. Tropische Vegetation und exotische Tiere wie Mini-Alligatoren, Tukane, Pelikane und Reiher leben im Sumidero Nationalpark.

Nach diesem eindrucksvollen Ausflug kehren wir zur Anlegestelle zurück und fahren durch das Bergland Chiapas' nach San Cristóbal de las Casas. Auf einer Höhe von 2.783 m liegend, wartet in San Cristóbal de las Casas ein angenehm kühles Klima auf uns. Der Zocalo ist - wie so oft in Mexiko - Mittelpunkt der Altstadt. Noch bis Beginn unseres Jahrhunderts diente er als Markt und bildet heute mit seinen Bäumen den ruhenden Pol der Innenstadt. Überragt wird er von der Kathedrale, deren Grundstein bereits mit der Stadtgründung 1528 gelegt wurde. Westlich der Plaza steht der Palacio Municipal mit seiner weißen Fassade, dessen Innenräume im Januar 1994 während des Aufstandes der Zapatisten von der Freiheitsarmee besetzt wurden. Weiter besichtigen wir das schönste Bauwerk San Cristóbals, die Kirche Iglesia del Convento Santo Domingo.

San Juan Chamula
Tag 10

San Cristóbal de las Casas - Chamula - Zinacantán - San Cristóbal de las Casas

  • Wanderung durch das Umland von San Cristóbal de las Casas
  • Ziel in Zinancantán mit Besuch der Kolonialkirche
  • Besuch einer Weberei

Heute erkunden Sie das Umland von San Cristóbal de las Casas auf einer Wanderung von Chamula nach Zinacantán. Über die Anhöhen bei Chamula und durch mehrere kleinere Waldstücke erreichen Sie das Tal von Zinacantán, das durch seine Kunsthandwerker und die dort lebenden Chiapas-Indianer bekannt ist. Die Region ist sehr fruchtbar, und der Weg führt Sie vorbei an Feldern mit Gewürzen, Zitrus-Pflanzen, Blumen und Kürbisgewächsen zum Zentrum der kleinen Ortschaft. Schließlich endet Ihre Wanderung im Zentrum von Zinacantán mit dem Besuch der mächtigen Kolonialkirche. Im Anschluss sind Sie Gast in der kleinen Weberei dreier Schwestern. Bei frisch zubereiteten Tortillas erfahren Sie mehr über das Leben in Zinacantán und die Webkunst der engagierten Unternehmerinnen.

Palenque
Tag 11

San Cristóbal de las Casas - Palenque

  • Fahrt zu den Maya Ruinen Palenque und Besichtigung
  • Dschungelwanderung zum Templo Olvidado

Nach einer ca. 2 stündigen Fahrt erreichen Sie Palenque inmitten des subtropischen Regenwaldes in Chiapas. Um 300 v. Chr. gegründet, stand Palenque im 7. und 8. Jh. n. Chr. in seiner vollen Blüte. Alle heute noch zu sehenden Gebäude stammen aus dieser Periode. Somit war Palenque eine der ersten Stätten der klassischen Mayaperiode, die aus unerklärlichen Gründen aufgegeben wurde. Bevor der legendäre, jedoch historisch beweisbare König Pacal über Palenque regierte, war der Ort nur eine kleine unbedeutende Kultstätte. Erst Pacal (Schutzschild) und sein Sohn und Nachfolger Chan-Bahlum (Jaguar-Schlange) verschafften der Stadt eine herausragende politische und wirtschaftliche Position. Der "Tempel der Innenschriften" beeindruckt mit mehr als 620 Hieroglyphen und erzählt uns die Geschichte Pacals von seiner Thronbesteigung im Jahre 615 nach Christus. Lassen wir uns weiter verzaubern von den Geschichten der Herrscher und ihren Bauten. Sei es der große Palast mit seinem hohen Turm, dem Observatorium, oder dem südöstlichen Teil inklusive der Dampfbäder, Bänke und Schlafstätten.

Nach dem Besuch der beeindruckenden Ausgrabungsstätte geht es auf eine kurze Dschungelwanderung zum Templo Olvidado. Dieser wurde vom Maya-Herrscher K´inich Janaab´Pakal im Jahr 647 n. Chr. erbaut. Wie schon sein Name „vergessener Tempel“ verspricht, liegt dieser mitten im Regenwald. Auf der Wanderung erklärt Ihnen der Guide die mystische Pflanzenwelt: Majorga, das „Teufelsrückgrat“ ist giftig, wird aber auch für medizinische Anwendungen eingesetzt; oder die Rinde und Früchte des „Nanche-Baumes“ (Byrsonima crassifolia), dessen Blüte sogar auf dem Sarkophag des Königs Pakal abgebildet ist.

Yaxchilán
Tag 12

Palenque - Yaxchilán - Palenque

  • Besuch der Ausgrabungsstätte Yaxchilán
  • Schwimmen in den Wasserfällen Roberto Barrios

Unser heutiges Ziel ist Yaxchilán, das am Usumacinta-Flusses mitten im Urwald direkt an der Grenze zu Guatemala liegt. Nach ca. einer Stunde Bootsfahrt erreichen wir schließlich die Ruinenstätte. Yaxchilán, die "Stadt der grünen Steine", wie sie auch genannt wird, gehört zu den faszinierendsten archäologischen Stätten in der Maya-Welt. Während ihrer Blütezeit im achten Jahrhundert unserer Zeitrechnung beherrschte sie nicht nur Palenque, sondern auch Tikal in Guatemala und Copán in Honduras. Sie erstreckt sich 1,5 Kilometer am Flusslauf entlang über hohe Hügel weit ins Landesinnere hinein. Heute ist nur noch ein kleiner Teil zu sehen. Berühmt ist die Stadt wegen ihrer Stelen, Reliefs und Skulpturen. Hervorragende Bauwerke sind die Akropolis, der Königspalast sowie die Hieroglyphentreppe mit den Ballspielszenen.

Auf dem Rückweg stoppen Sie an den Wasserfällen von Roberto Barrios. Versteckt über mehrere Terrassen finden sich hier die bezaubernden Wasserkaskaden auf einer Strecke von mehreren hundert Metern inmitten des subtropischen Dschungels von Chiapas. Das türkisblaue Wasser und die unberührte Natur laden zum Schwimmen in den kleinen Felsbecken ein. Eine geheimnisvolle, grüne Oase, die Abenteuer und Entspannung vereint. Erschöpft, aber um viele Erlebnisse und Einblicke reicher, kehren wir am Abend zurück in unser Hotel nach Palenque.

Chicanná
Tag 13

Palenque - Chicanná

  • Fahrt zu den Ruinen Chicanná

Nach dem Frühstück liegt erst einmal eine ca. 4-stündige Fahrt vor uns. Wir werden mit dem Besuch der Maya-Ruinen von Chicanná belohnt. Nur in der Region Río Bec wurden derartige Komplexe mit identischen Zwillingstürmen konstruiert. Die Türme stehen auf pyramidalen Unterbauten, sind aber - als Beispiele sogenannter "Scheinarchitektur" - für Besucher unerreichbar und dienen nur als Fassaden ohne Innenräume.

Calakmul
Tag 14

Chicanná - Becán - Calakmul - Chicanná

  • kurze Fahrt zur Ruine von Becán
  • Besichtigung der Maya Stadt Calakmul

Nach dem Frühstück besuchen wir zunächst einmal die nahgelegene Ruine von Becán. In der klassischen Periode bildete Becán lange das religiöse und politische Zentrum der Region und dominierte auch den regionalen Handel. Ein Großteil der Stadt ist von einem künstlichen Burggraben mit sieben Brücken umgeben - die zusätzliche Stadtmauer erreicht eine Höhe von bis zu 4 Metern. Das Ensemble gilt somit als das älteste architektonische Verteidigungssystem Mexikos.

Im Anschluss fahren wir zur Maya-Stadt Calakmul. Die Anlage liegt in einem Biosphärenreservat an der Grenze zu Guatemala und ist einfach spektakulär. Überwuchert vom Urwald, haben die meisten Ruinen der archäologischen Stätte ihre Geheimnisse noch nicht preisgegeben. Brüllaffen, Tukane, Papageien und viele andere Tierarten verzaubern den Besucher mit Ihrem exotischen Konzert. In Calakmul befindet man sich bereits im so genannten Petén, also dem eigentlichen Ursprungsland der Mayas. Die Ruinenstätte liegt inmitten eines der beiden großen Naturreservate Yucatáns, der Calakmul Biosphere Reserve. Im Jahre 1931 durch den Amerikaner Cyrus Lundell entdeckt, findet man in Calakmul auf über 100 km² fast 6.500 Strukturen, von denen man ausgeht, dass sie über eine Periode von über 1.000 Jahren erbaut wurden. Die meisten der Gebäude kann man der Früh- bzw. der Spätklassik zuordnen, nur wenige von ihnen sind restauriert worden. Sie werden eine oder mehrere der Pyramiden besteigen, um von hier aus den herrlichen Rundblick über das mitten im Urwald gelegene Areal zu genießen. Nachdem wir die Ruinenstadt ausführlich erwandert haben, kehren wir am Abend für eine zweite Übernachtung zurück nach Chicanná.

Edzná
Tag 15

Chicanná - Edzná - Campeche

  • Ruinen von Edzná
  • Fahrt nach Campeche und Besichtung der historischen Altstadt

Unser erstes Tagesziel heute sind die Ruinen von Edzná. Die Ruinenstätte befindet sich im Nordwesten des Bundesstaates Campeche, ca. 60 km von der Hauptstadt Campeche entfernt. Die Bedeutung des Namens Edzná hat viele Jahre zu kontroversen Ansichten geführt. Übersetzt wurde er mit "Haus der Gebärden" und "Haus des Echos". Mittlerweile spricht man jedoch vom "Haus der Itzáes". Die Ruinenstadt kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. 400 v. Chr. begann sich Edzná explosionsartig auszubreiten und wurde zu einem Machtzentrum, das weite Teile Yucatáns beherrschte. Zur Versorgung der Bevölkerung wurden hoch entwickelte Systeme geschaffen; Kanäle, die sich über viele Kilometer erstreckten und sowohl für die Trinkwasserversorgung wie auch für die Bewässerung der Felder genutzt wurden. Das schönste Gebäude von Edzná ist sicher das Gebäude der fünf Stockwerke (Edificio de los Cinco Pisos), eines der interessantesten Bauwerke der gesamten Mayakultur.

Am Nachmittag erreichen wir Campeche. Der Spanier Hernandez de Cordoba setzte als erster Europäer im Jahre 1517 seinen Fuß in die bereits existierende Maya-Stadt mit dem Namen "Platz der Schlangen und Zecken". Einige Jahre später ging hier Hernán Cortés an Land. 1540 wurde das heutige Campeche von den Spaniern gegründet. Schnell entwickelte sich eine blühende, aufstrebende Hafenstadt. Bis in das Jahr 1717 wurde die Stadt immer wieder von Piraten überfallen und auf das Schrecklichste verwüstet. Die häufigen Attacken veranlassten schließlich die spanische Krone, Campeche als erste Stadt Nueva Espanias mit einer wehrhaften Mauer und zahlreichen Bastionen zu umgeben. Heute zählt diese Baluarte - wie sie von den Mexikanern genannt wird - zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und wird auch von uns bei einem kleinen Rundgang besucht. Innerhalb dieses Gürtels liegen die schönsten und liebevoll restaurierten Kolonialgebäude Campeches. Wir besichtigen die Kathedrale La Concepción und überqueren das Herz der Stadt - den kleinen Zocalo Parque Principal. Langsam schlendern wir durch die kleinen Gässchen und lassen uns zurückversetzen in die Zeit der spanischen Eroberer.

Tag 16

Campeche - Uxmal - Mérida - Valladolid

  • Besuch der Maya-Stätte Uxmal
  • Citytour in Mérida
  • Fahrt nach Valladolid

Wir fahren weiter nach Uxmal. Hier tauchen wir bei einer Wanderung durch die Ausgrabungsstätte in die Geschichte der spätklassischen Maya-Epoche ein. Die Puuc-Architektur kommt zum Tragen und präsentiert eine der schönsten und interessantesten Ruinenanlagen der Welt. Der Name Uxmal steht für "die dreimal Erbaute". Ungefähr 600 - 950 n. Chr. entstanden, konnte die Bedeutung vieler Bauten bis heute noch nicht vollständig entschlüsselt werden. Auch hier hat sich die Ruinenanlage über verschiedene Bauphasen entwickelt und beeindruckte ihre Bewohner mit wunderschön verzierten Fassaden, riesigen Terrassen und Plätzen, Säulen und Torbögen. Sicher sind sich die Forscher allerdings, dass Chac - der Regengott der Maya - als Herrscher dieser Siedlung verehrt wurde.

Anschließend geht es weiter in die koloniale Hauptstadt von Yucatán -  Mérida. Neben der riesigen Kathedrale, 1598 fertig gestellt und die größte Yucatáns, ist der Bischofssitz, der Palacio Municipal und die Casa de Montejo - das Wohnhaus des Stadtgründers mit seinem figurengeschmückten Portal - zu erwähnen. Mérida beeindruckt mit kolonialem Charme, engen Straßen und romantischen Pferdedroschken. Überall in der Stadt ist der Einfluss Spaniens und Frankreichs spürbar. So diente zum Beispiel die Champs-Elysees als Vorbild für den Boulevard Paseo de Montejo. Schließlich verlassen wir Mérida und erreichen am späten Abend unser Hotel in Valladolid, in der Nähe der berühmten Kultstätte von Chichén Itzá.

Pyramide in Chichén Itzá
Tag 17

Valladolid - Chichén Itzá - Valladolid

  • Besuch von Chichén Itzá
  • Bad in der Cenote Yokdzonot

Am Morgen kurze Fahrt nach Chichén Itzá zur Besichtigung der archäologischen Zone. Die durch den Einfluss der Tolteken aus Zentralmexiko weiter entwickelte Kultur der Maya kommt in Chichén Itzá in ihrem ganzen Glanz zum Ausdruck. Man könnte alleine in dieser Ruinenanlage mehrere Tage verbringen. Von den vielen verschütteten und vom Urwald überwucherten Bauwerken sind bis heute knapp 30 freigelegt und restauriert worden. Die frühesten stammen aus der Blütezeit der Klassischen Periode um 600 n. Chr., doch die meisten Gebäude wurden von den Tolteken errichtet und erweitert.

El Castillo, das beeindruckendste Gebäude mit einer Höhe von 30 m, schenkt uns einen herrlichen Blick weit über die Anlage hinaus bis zum Horizont. Weiter geht es zum größten Ballspielplatz in Yucatán. Danach spazieren wir im Schatten der Bäume zum Opferbrunnen und fragen uns, wie all die Schätze aus Jade, Kupfer und Gold Jahrhunderte lang unentdeckt in der Tiefe schlummern konnten? "El Caracol" erinnert uns an ein Schneckenhaus und wurde bereits 1842 von dem Forscher Frederick Catherwood entdeckt und gezeichnet. Das Observatorium diente den Maya unter anderem zur Beobachtung der Venus und ihrer Bahn.

Am Nachmittag verlassen wir die archäologische Zone und fahren zu dem nah gelegenen Cenote Yokdzonot. An heißen Tagen können Sie ein erfrischendes Bad im perfekten Natur-Pool genießen den Sie über steile und nasse Stufen in knapp 18 m Tiefe erreichen. Wer mutig ist, schwebt mit der Zipline über den Cenote. Zur Stärkung steht ein Restaurant mit Mayatradition und fairen Preisen zur Verfügung.

Nach einem erlebnisreichen Tag geht es wieder zurück nach Valladolid.

Ausgrabungsstätte Tulúm
Tag 18

Valladolid - Tulúm - Riviera Maya

  • Fahrt nach Tulúm und Besichtigung der Ausgrabungsstätte
  • Transfer zum Badehotel an der Riviera Maya oder zum Flughafen Cancún

Die letzte Tour auf Ihrer Rundreise bringt sie zu der Maya Felsenfestung von Tulúm, direkt an dem türkisblauen Wasser der Karibik gelegen. Auf einer kurzen Wanderung erkunden Sie die faszinierende Maya-Stadt. Tulúm bedeutet "Mauer" oder "Festung" und ist auf die die ganze Anlage umspannende Mauer zurückzuführen. Die Stadt hatte ursprünglich eine Ausdehnung von vielen Kilometern, geblieben ist jedoch nur der Tempelbezirk mit dem Palast, der bei der Ankunft der Spanier noch besiedelt war.

Sicherlich tritt Tulúm in seiner Bedeutung hinter die größeren Ruinenanlagen der Maya zurück, aber das Zusammenspiel der Ruinen mit dem weißen Sand und dem türkisfarbenen Wasser ist wunderschön und einmalig. Im Anschluss Transfer in das Badehotel an der Riviera Maya Küste.

Gern beraten wir Sie zu Ihrem Anschlusshotel an der Karibikküste. Mögen Sie es gern gemütlich und relaxed oder möchten Sie zum Schluss, das Nightlife der Karibik spüren, wir finden das Passende für Sie!

Badeverlängerung

Und welcher Strandtyp sind Sie?

Einsame Strände, türkisblaues Wasser sowie Tauch- und Surfspots der Weltklasse locken Sonnenanbeter, Sportler und weit gereiste Urlauber an die mexikanischen Küsten. Mexiko bietet Strände aller Art für eine Badeverlängerung. Um Ihrem Aufenthalt einen entspannten Ausklang zu verleihen, beraten wir Sie gern zu einem passenden Badehotel an den Traumstränden der Riviera Maya.


Ireen Wienecke
ist ihre persönliche Ansprechpartnerin für diese Reise

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