Urlaub auf der Halbinsel Yucatán

Die Halbinsel Yucatán lockt nicht nur mit traumhaften Stränden, sondern vor allem mit imposanten Ausgrabungsstätten der Maya, hübschen Kolonial-Städten, mystischen Cenoten und anderen Naturhöhepunkten. Nicht ohne Grund gehört daher Yucatán zu den beliebtesten Reisezielen in Mexiko.

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México Corto Individualreise

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  • 15 Tage
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Chiapas & Yucatán Reisebaustein

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  • 6 Tage
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  • engl./spanischsprachige Reiseleitung
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Yucatán Reisebaustein

Großartige Maya-Stätten wie Chichén Itzá, die reizvolle Kolonialstadt Mérida, tausende rosa Flamingos bei Celestún sowie fantastische Strände locken auf die Halbinsel Yucatán.


  • 5 Tage
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  • engl./spanischsprachige Reiseleitung
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  • deutsch- oder englischsprachige Reiseleitung
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Schwimmen mit Walhaien

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  • ab Playa del Carmen/Riviera Maya
  • von Juni—August
  • ab 2 Personen

México Lindo
Rundreise

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  • 13 Tage
  • von Mexico City bis Cancún/Riviera Maya
  • deutschsprachige Reiseleitung
  • 2–12 oder 2–25 Teilnehmer

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  • 18 Tage
  • von Mexico City bis Cancún/Riviera Maya
  • deutschsprachige Reiseleitung
  • 2–12 Teilnehmer

Höhepunkte Yucatán Rundreise

Brauchen Sie Abstand vom stressigen Alltag? Dann entdecken Sie auf dieser Rundreise die Traumstrände und imposanten Maya-Ruinen der Halbinsel Yucatán.


  • 8 Tage
  • von Cancún zur Riviera Maya
  • deutschsprachige Reiseleitung
  • 2–12 Teilnehmer

Mundo Maya Rundreise

Auf dieser Kombi Reise entdecken Sie das alte Maya Land. Die deutschsprachige Tour führt Sie innerhalb von 10 Tagen durch Guatemala nach Belize bis hin zur Riviera Maya Küste von Mexiko.


  • 10 Tage
  • von Guatemala City bis Riviera Maya
  • deutschsprachige Reiseleitung
  • 2–16 Teilnehmer

Erbe der Maya Rundreise

Bei dieser Kombi-Reise lernen Sie Belize, Guatemala und Mexiko kennen. Lassen Sie sich beeindrucken von der vielfältigen Mayakultur und besuchen Sie Highlights wie Tikal und Chichén Itzá.


  • 9 Tage
  • von Cancún zur Riviera Maya
  • deutschsprachige Reiseleitung
  • 4–12 Teilnehmer

Mayawelt Yucatán Rundreise

Gehen Sie auf Erkundungsreise auf der Yucatán Halbinsel. Sie besichtigen in der Kleingruppe Ausgrabungsstätten wie Chichén Itzá und Palenque und lassen die Schönheit der Natur auf sich wirken.


  • 8 Tage
  • von Cancún zur Riviera Maya
  • deutschsprachige Reiseleitung
  • 4–12 Teilnehmer

Yucatán Haciendas Rundreise

Diese exklusive Tour lässt Sie in die koloniale Vergangenheit Mexikos zurückreisen. Übernachten Sie in imposanten Haciendas und entdecken Sie die lebendige Maya-Geschichte.


  • 6 Tage
  • von Cancún zur Riviera Maya
  • deutschsprachige Reiseleitung
  • 2–12 Teilnehmer

Yucatán Cultural Rundreise

Gewinnen Sie erste Einblicke in die Welt der Maya und in die koloniale Vergangenheit auf Yucatán. Anschließend bleibt Ihnen ausreichend Zeit für einen langen Badeurlaub.


  • 6 Tage
  • von Cancún bis zur Riviera Maya
  • deutschsprachige Reiseleitung
  • 2–16 Teilnehmer

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  • 13 Tage
  • von Mexico City bis Cancún/Riviera Maya
  • deutschsprachige Reiseleitung
  • 2–12 Teilnehmer

México Curioso Rundreise

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  • 16 Tage
  • von Mexico City bis Cancún/Riviera Maya
  • deutschsprachige Reiseleitung
  • 4–12 Teilnehmer

México Aventura Rundreise

Diese Reise ist für die sportlichen und abenteuerlichen unter Ihnen. Bereisen Sie Mexiko abseits des Massentourismus. Sie werden mit dem Fahrrad, Kayak und den Trekkingschuhen unterwegs sein.


  • 15 Tage
  • von Mexico City bis Tulúm/Riviera Maya
  • deutschsprachige Reiseleitung
  • 4–12 Teilnehmer

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Unterwegs auf der Halbinsel Yucatán

Die Hauptstraßen sind sehr gut ausgebaut, so dass eine Yucatán Rundreise durch die drei Bundesstaaten Yucatán, Quintana Roo und Campeche sehr bequem ist und sogar als Selbstfahrerreise im Mietwagen durchgeführt werden kann. Nur die Topes, die Bodenschwellen zur Geschwindigkeitsbegrenzung, sind bei Fahrten lästig.

Das Hotelangebot auf der Halbinsel Yucatán ist sehr vielseitig. Von einfachen Mittelklassehotels über abenteuerliche Dschungellodges bis hin zu hübschen Boutiquehotels ist für jeden Geschmack etwas zu finden. Eine Besonderheit stellen die luxuriösen Hotels in ehemaligen Haciendas dar, die sich vor allem in der Nähe von Mérida und Campeche befinden.

Während »Sonnenanbeter« die herrlichen Karibikstrände der Riviera Maya zu schätzen wissen, kommen Taucher im Tauchparadies rund um Cozumel auf ihre Kosten. Ein guter Tipp für Taucher sind zudem die Cenoten (Kalksteinlöcher, in denen ohne Höhlentauchschein getaucht werden kann) Yucatáns.

Chichén Itzá

Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit der Yucatán-Halbinsel ist die Maya-Stätte Chichén Itzá. Sie liegt ungefähr auf halber Strecke zwischen Mérida und der Riviera Maya. Täglich strömen zahlreiche Touristen zur perfekt erbauten Stufenpyramide Kukulkán und den umliegenden Bauten (Obervatorium »Caracol«, »Casa de las Monjas«, Ballspielplatz, Kriegertempel und Halle der Tausend Säulen uvm.). Seit 1988 gehört Chichén Itzá zum UNESCO Weltkulturerbe. Die Tempel dürfen heutzutage nicht mehr bestiegen werden. Vor allem in der Mittagszeit kann die Besichtigung der weitläufigen Anlage anstrengend sein. Wir raten zu einer Besichtigung am frühen Morgen oder am Nachmittag/Abend. Abends lockt die Licht- und Ton-Show Besucher auf das Ausgrabungsgelände.

Ein besonderes Spektakel bietet sich Touristen außerdem zur Tag-und-Nacht-Gleiche im Frühling am 19./20./21.3. und im Herbst am 22./23.9. jeden Jahres. Ein Schattenspiel an der Kukulkán-Pyramide erinnert an eine Schlange, die langsam die Stufen hinabgleitet.

Direkt vor den Toren von Chichén Itzá und fussläufig zum Eingang der Ausgrabungsstätte befinden sich gute Hotels.

Valladolid

1545 gründeten die Spanier auf den Grundmauern der von ihnen eroberten Maya-Stadt Zací die Stadt Valladolid, welche danach hart umkämpft wurde und lange ein Schattendasein fristete. Heutzutage spielt sich das Leben in der Kolonialstadt Valladolid vor allem auf dem hübschen und lebendigen Zócalo ab. Sehenswert ist auch das Convento de Sisal mit der Kirche San Bernardino. Dank ihrer glanzvollen Reichtümer aus kolonialer Zeit trägt die Stadt auch den Spitznamen »Sultan des Ostens«. Besonders bekannt sind die Cenoten Dzitnup, eine der schönsten ganz Yucatáns und die Cenote Samulá sowie die innerstädtische Cenote Zací.

Ein weiteres faszinierendes Ausflugsziel von Valladolid aus ist die Fahrt zu einer der schönsten Ausgrabungsstätten Yucatáns: Ek Balam. Es ist eine der wenigen Mayasiedlungen die bis zur Ankunft der Spanier bewohnt war. Hier ist es möglich die Stätte mit dem Fahrrad zu besichtigen. Nicht weit von der Ausgrabungsstätte entfernt, befindet sich die Cenote Xcanche, die für eine erfrischende Abkühlung sorgt.

Río Lagartos

Mit dem Mietwagen erreicht man von Valladolid in knapp 1,5 h das Biosphärenreservat Río Lagartos. Der Name lässt vermuten, dass es am einem Fluss liegt. Es liegt jedoch vielmehr an einer Lagune, am Golf von Mexiko. Das Naturschutzgebiet beheimatet tausende Kubaflamingos und 100 andere verschiedene Vogelarten wie Pelikane oder Adler, auch Schildkröten oder sogar vereinzelt Krokodile sind dort anzutreffen. Vor Ort ist es ohne Weiteres möglich eine Bootstour anzuheuern. Im Nationalpark gibt es auch das Phänomen des pinken Sees. In dem kleinen Fischerdorf Las Coloradas leuchtet das Wasser der Lagune rosafarben und sorgt für spektakuläre Fotos. Die ungewöhnliche Färbung des Wassers ist auf Mikroorganismen, Algen und Salzwasserkrebse zurück zu führen, die zum Teil den Farbstoff Beta-Carotin produzieren.

Izamal

Auf dem Weg von Chichén Itzá nach Mérida passiert man das Pueblo Mágico Izamal. Die kleine Stadt spiegelt die Konflikte zwischen der Maya-Kultur und den spanischen Kolonialherren bis heute wieder. Im gesamten Stadtgebiet befinden sich Plattformen, auf denen vormals Maya-Tempel standen, die von den Spaniern abgetragen wurden. Stadtbestimmend ist nun aber der große Franziskanerkonvent, der 1549 fertig gestellt wurde. Da viele Gebäude in Izamal in gelber Farbe angestrichen sind, wird die Stadt auch als gelbe Stadt (Ciudad Amarilla) bezeichnet. Touristen können die Innenstadt in der Kutsche erkunden. Wer genügend Zeit mitbringt, sollte die über 30 m hohe Pyramide Kinich-Kakmó besteigen. Von oben ergibt sich ein schöner Blick auf das Kloster Izamal und die Umgebung.

Mérida

Die heutige Stadt Mérida wurde von den spanischen Kolonialherren auf einer Maya-Siedlung, von der heute nichts mehr sichtbar ist, erbaut. Die Innenstadt im »Schachbrettmuste« ist von kolonialen Gebäuden geprägt. Sie bestehen oft aus weißem Tuffstein, was Mérida den Beinamen »Weiße Stadt∑ einbrachte. Um die Plaza de la Independencia sammeln sich wichtige Gebäude wie die Kathedrale, der ehemalige Bischofspalast, das Rathaus, der Gouverneurspalast und die Casa de Montejo. Mérida bietet Yucatán-Besuchern einen schönen Einblick in die spanische Kolonialarchitektur, kann jedoch keinesfalls mit den Kolonialstädten des mexikanischen Hochlands verglichen werden. Dafür bietet die Stadt ein breites Kulturprogramm, das jeden Sonntag in einem Straßenfest rund um den Zócalo seinen Höhepunkte findet. Wer nach besonderen Unterkünften mit viel Luxus und Individualität sucht, sollte sich in einer der Luxus-Haciendas im Großraum Mérida einquartieren.

Uxmal und Kabáh

Nur ca. 1 Autostunde von Mérida entfernt, liegt der Besuchermagnet Uxmal. Die archäologische Ausgrabungsstätte wird von der Adivino-Pyramide, der Pyramide des Zauberers, dominiert. Bei einer Besichtigung wird außerdem der Gouverneurspalast, dessen 100 m lange Fassade im aufwendigen Puuc-Stil verziert ist, besucht. Bei dem Nonnenviereck handelt es sich um einen weiteren beeindruckenden Palast mit Puuc-Dekor. Zudem dürfen zahlreiche weitere Gebäude und Tempel mit sehenswerten Fassaden sowie der Ballspielplatz besichtigt werden. Uxmal ist nach Chichén Itzá die meist besuchte Maya-Anlage. Sie befindet sich ca. 80 km südlich von Mérida. Wer in Uxmal übernachtet, kann abends die Licht- und Ton-Show besuchen.

Durch eine Straße von Uxmal abgetrennt liegt die Mayastadt Kabáh. Hier locken der Palacio de los Máscaras, dessen Fassade mit über 250 Masken des Regengottes Chaak bestückt ist, sowie der Arco de Kabáh, ein gewaltiger Torbogen aus der Zeit der Maya.

Abwechslung zu den Ausgrabungsstätten bietet das nahegelegene Ecomuseo del Cacao, in dem Besucher mehr über die Geschichte des Kakaos und seine Nutzung durch die Maya erfahren.

Celestún

Von Mérida gelangt man in ca. 1,5 h nach Celestún. Das Biosphärenreservat am Golf von Mexiko, das 2004 von der UNESCO aufgenommen wurde, bietet Touristen eine willkommene Abwechslung zu den vielen Maya-Ausgrabungsstätten. Bei einer Bootsfahrt durch die Mangroven lassen sich unzählige Vogelarten beobachten. In einer Lagune ist ein spektakuläres Naturschauspiel zu sehen: Hunderte bis Tausende - abhängig von Saison - rosarote Flamingos tummeln sich im seichten Wasser. Die Bootsführer müssen einen Mindestabstand zu den scheuen Vögeln halten (Fernglas empfehlenswert). Vor allem im ersten Halbjahr, erfahrungsgemäß in den Monaten März/April und Juni/Juli sind die meisten Flamingos zu sehen. In dem bei Touristen weniger bekannten Reservat bei Río Lagartos lassen sich ebenfalls Flamingos beobachten. Das Naturschutzgebiet erreicht man mit dem Mietwagen bei einer Tagestour von Valladolid aus.

Ruta Puuc und Ruta los Conventos

Zwischen Mérida und Campeche befinden sich zum einen unzählige Maya-Stätten, zum anderen kleine Städte mit sehenswerten Kirchen und Klöstern. Wer entlang der Ruta Puuc fährt, kommt an den Ausgrabungsstätten Uxmal, Kabáh, Sayil und Labná vorbei. Die sogenannte Ruta de los Conventos verbindet die Ortschaften Oxkutzcab, Maní, Teabo, Chumayel, Tekit, Telchaquillo, Tecoh und Acancéh, in denen jeweils alte Kirchen und Konvente besichtigt werden können. An dieser Route liegt auch eine weitere empfehlenswerte Maya-Stätte: Mayapán. Der Name bedeutet »Banner der Maya« und viele Bauten sind den Pyramiden und Gebäuden in Chichén Itzá und Uxmal nachempfunden. Trotzdem hat Mayapán mit den vielen Cenoten und überwachsenden Hügeln seinen ganz eigenen Charme. Die Fahrt entlang der beiden Routen sollte im Mietwagen erfolgen, denn die Organisation von Busfahrten müsste vor Ort erfolgen und kann etwas mühselig sein.

Übernachten bei den Sisalbaronen

Tipp

Das Land der Maya hat neben den Ausgrabungsstätten auch eine bewegte Geschichte zu bieten. Während der spanischen Kolonialherrschaft erlebte Henequen, die Faser der Sisal-Agave, einen Boom. Es entstanden herrschafliche Anwesen von faszinierender Architektur, eingerichtet mit Möbeln und Kunst aus aller Welt. Die Landgüter aus dem 16. bis 18. Jahrhundert wurden in den letzten Jahren aufwendig und detailgetreu wiederhergestellt und fungieren heute teilweise als Hotels und Museen. Begeben Sie sich auf Zeitreise in die Epoche der Sisalbarone. In der Region zeugen mehr als 170 Haciendas mit jeweils eigenen Geschichten von diesem Glanz. Gewaltige Doppeltüren, hohe Holzbalkendecken, bemalte Wände, Schnitzereien und romantische Details verleihen den Hotels eine unvergleichliche Atmosphäre.

Campeche

Campeche ist eine Hafenstadt am Golf von Mexiko. Ihr bedeutendstes Wahrzeichen sind die wuchtigen Befestigungsanlagen, die Ende des 17. Jahrhunderts gegen die wiederkehrenden Plünderungen durch Piraten errichtet wurden. Nicht nur das Flanieren auf dem Malecón oder ein Spaziergang entlang der Stadtmauer, sondern auch das Bummeln zwischen den bunten Kolonialhäusern der verträumten Stadt macht Spaß. Seit 1999 gehört sie zum UNESCO Weltkulturerbe.

Die schöne Mayastätte Edzná liegt ca. 60 km südöstlich von Campeche. Das beeindruckendste Bauwerk stellt das Edificio de los cinco pisos dar, die Hauptpyramide. Sie besitzt einen quadratischen Grundriss und reicht bis 60 m in die Höhe. Hieroglyphen oberhalb des Treppenaufganges bezeichnen das Jahr 652 n.Chr., wahrscheinlich das Baujahr der Pyramide. Die Stätte wurde um 600 n. Chr. bis  ins 15. Jhdt. bewohnt und erstreckt sich auf etwa 16 km².

Calakmul

Tipp

Calakmul ist eine der größten Maya-Anlagen, liegt jedoch abseits der »Touristenroute« und ist deswegen nicht überlaufen. Von Chetumal oder Escárcega (südlich von Campeche) führt die langgezogene MEX 186 zum Abzweig nach Calakmul. Von dort geht es weitere 60 km zur Ausgrabungsstätte Calakmul. Um die Flora und Fauna des Biosphärenreservats zu schützen, fährt man im Schneckentempo von rund 30 km/h. Darüber hinaus ist die Straße sehr marode und so muss man 1,5 h pro Strecke einplanen.

Doch die beschwerliche Anfahrt lohnt allemal! Calakmul befindet sich in einem Biosphärenreservat, in dem rund 300 Vogelarten, Jaguare, Affen und viele andere Tiere leben. So ist es nicht ungewöhnlich, dass eine Horden Affen durch die Baumkronen springt oder ein besonderer Vogel den Weg der Touristen kreuzt. Die Stätte, die aus insgesamt 6000 derzeit gezählten Strukturen besteht, gehört seit 2002 zum UNESCO Weltkulturerbe. Die Ausgrabungen begannen erst in den 1980er Jahren und bis jetzt sind noch längst nicht alle Überreste der einstigen Maya-Stadt freigelegt. Am einprägsamsten sind die Pyramiden Struktur I und Struktur II, auf die bislang sogar noch gestiegen werden darf.

Ruta Río Bec

Am Rande der MEX 186 zwischen Chetumal und Escárcega befinden sich zahlreiche Maya-Stätten, die im Maya-Baustil »Rio Bec« errichtet wurden. Deswegen wird die Route auch als »Ruta Rio Bec« bezeichnet. Zu den zahlreichen Stätten gehören unter anderem Calakmul, Kohunlich, Xpuhil, Becán und Chicanná. Auffällig sind die äußerst steilen und deswegen nicht begehbaren Türme und Treppen an den Mayabauten im Rio Bec-Stil.

Cancún

Heute kann man sich kaum noch vorstellen, dass Cancún Mitte des 20. Jahrhunderts eine abgeschiedene Insel mit Fischerdörfern war. Ende der 1960er Jahre entwickelte die mexikanische Regierung den Plan, eine Alternative zum Badeort Acapulco am Pazifik zu errichten und den Tourismus an der mexikanischen Karibikküste anzukurbeln. Innerhalb kurzer Zeit entstand die künstlich angelegte Halbinsel mit der Hotelzone »zona hotelera« am Kukulkán Boulevard. Heute ist Cancún eines der größten Touristenzentren der Welt. Die schönen Sandstrände locken jährlich Millionen Touristen aus aller Welt an. Mexikanisches Flair wie beispielsweise in Oaxaca oder Chiapas lässt sich hingegen nicht finden.

Playa del Carmen

Der Küstenort Playa del Carmen entwickelt sich nach dem Vorbild Cancún und befindet sich ca. 1 h südlich davon. In den letzten Jahren wurden viele Hotels neu gebaut und die Bevölkerungszahl steigt stetig. Es bietet wunderschöne Karibikstrände und türkisblaues, meist ruhiges Meer. Wer während des Badeurlaubs etwas Abwechslung braucht, findet entlang der Fußgängerzone Quinta Avenida Bars, Restaurants und Geschäfte. Im Hafen legen Fähren zur Isla Cozumel, dem Tauchparadies mit dem Palancar Riff, ab. Im Badeort Playa del Carmen und Cancún ist genau der Sonnenanbeter richtig, der neben der Erholung Wert auf ein breites Unterhaltungsprogramm legt. Wer es hingegen beschaulicher mag, den zieht es weiter südlich an die Riviera Maya.

Cozumel

Cozumel ist mit einer Länge von 53 km und einer Breite von 14 km die größte mexikanische Insel und eignet sich hervorragend für einen Tagesausflug von Playa del Carmen. Entweder steuert man die einsamen Strände mit einem Roller an oder man entdeckt die fantastische Unterwasserwelt beim Schnorcheln oder Tauchen. Das El Dorado für Taucher bietet an der Westküste viele versunkene Schiffswracke und das bekannte Palancar-Riff lockt mit tausenden Fischen und Korallen. Die einzige Stadt, San Miguel de Cozumel, ist Freihandelszone und voll von Souvenirläden, Cafés und Restaurants. In der Stadt gibt es auch zahlreiche Hotels für den kleinen Geldbeutel. Ausserhalb der Stadt liegen dann die teuren und großen All inklusive Anlagen.

Akumal

Zwischen Playa del Carmen und Tulúm befindet sich der kleine Ort Akumal. Bekannt ist Akumal für seine Schildkrötenkolonie. Bis zum Sommer 2016 gab es hier ununterbrochen Schnorcheltouren zu den gigantischen Meeresbewohnern. Mittlerweile hat die Umweltbehörde von Mexiko erkannt, dass die Meeresbewohner geschützt werden müssen und dämmen die Besuche ein. So darf man mittlerweile in einer festgelegten Zone nur noch mit lokalen Guide und Schwimmweste die Schildkröten aufsuchen. Urlauber berichten jedoch, dass sie außerhalb der besagten Zone auf eigene Faust geschnorchelt sind. Grundsätzlich gilt, dass man sich nicht näher als 3 m auf die Tiere zubewegt und sie auf keinen Fall berühren darf. Die Schnorchelausrüstung leiht man sich vor Ort oder hat sie im besten Fall selber dabei und ins Wasser geht man nur mit biologisch abbaubarer Sonnenmilch.

Wir denken, dass man aus Respekt vor den Tieren und ihrem gefährdeten Lebensraum hier aufs Schnorcheln verzichten sollte. Die schönen Meeresbewohner werden unter einer Horde von Touristen großem Stress ausgesetzt und die Korallenriffe und Seegrasbänke, die den natürlichen Lebensraum der Schildkröten darstellen, werden durch eine hohe Besucherfrequenz und durch Fehlverhalten beschädigt.

Tulúm

Tipp

Circa 1 h südlich von Playa del Carmen befindet sich Tulúm, das sowohl für die faszinierenden Maya-Ruinen direkt an der Karibikküste sowie seinen tollen Strand bekannt ist. Das eigentliche Dorf Túlum Pueblo befindet sich ca. 5 km von der Hotelzone am Strand entfernt. In Túlum finden Touristen in erster Linie Ruhe und weitgehend Abgeschiedenheit. Hier hat der Massentourismus noch nicht Einzug gehalten. Von einfachen Cabaña-Anlagen (zum Teil sogar noch ohne Strom) bis zu hochpreisigen Boutique-Hotels ist jede Preisklasse vertreten. All Inclusive-Hotelanlagen sind hingegen kaum zu finden.

Die Maya-Ausgrabungsstätte Tulúm ist neben Chichén Itzá die wohl meist besuchte Anlage auf der Yucatán-Halbinsel. Der Tempel »El Castillo« mit Blick auf das türkisblaue Meer ist ein wahres Postkartenmotiv. Einst war die Stätte nicht nur religiösen Zwecken gewidmet, sondern diente den Maya vermutlich auch als wichtiger Handelspunkt. Die Stätte ist von einer 4 m hohen und 600 m langen Mauer umgeben und im Inneren befinden sich über 50 kleinere Tempel, Häuser- und Palastreste.

Von Tulúm bietet sich ein geführter Tagesausflug in den Sian Ka'an Nationalpark an. Für die Mietwagenreisenden unter Ihnen empfiehlt sich die Fahrt nach Muyil, ein etwa 20 Minuten südlich von Tulum gelegenes, beschauliches Mayadorf. Überqueren Sie in Schnellbooten die idyllischen, zur Biosphäre Sian Ka’an gehörenden Lagunen. Lassen Sie sich auf Schwimmwesten im kristallklaren, erfrischenden Wasser durch einen 1 km langen Mangrovenkanal treiben und geniessen sie die Natur – ein einmaliges Erlebnis!

Cobá

Etwa 45 km westlich von Tulúm liegt Cobá, die einst wohl ausgedehnteste Maya Stadt. Bis heute ist auf dem riesen Areal von 70 qkm nur ein Bruchteil der tausenden Bauten freigelegt und restauriert. Cobá war schon sehr früh, etwa um 100 n.Chr., besiedelt und seinen Höhepunkt der Entwicklung hatte es um 600-900 n.Chr.

Zu besichtigen sind heute die »Grupo Coba« mit zahlreichen Tempeln, Plazas, Wohnbauten, dem Ballspielplatz und der knapp 25 m hohen Pyramide »La Iglesia«, das »Conjucto Pinturas«, die Gruppe »Nohoch Mul« mit der 42 m hohen Pyramide und die Stelen der »Grupo Macanxoc«. Da es vom Eingang zur höchsten Pyramide ca. 2 km sind, kann man vor Ort ein Fahrradtaxi mieten. Das spart Kräfte für den Aufstieg.

Laguna Bacalar

Die zauberhafte Laguna Bacalar ist durch einen Zusammenschluss von sieben Cenotes entstanden und leuchtet im Sonnenlicht in sieben schillernden Farben. Die Lagune erstreckt sich über 50 km Länge aber nur 1 km Breite. Hier kann man in aller Ruhe die Natur genießen, Vögel beobachten, Kajak fahren oder sich den Fahrtwind bei einer Bootsfahrt um die Nase wehen lassen.

Isla Holbox

Im Norden der Yucatán-Halbinsel befindet sich die Isla Holbox, ein Paradies für alle Urlauber, die nach Ihrer Mexiko Rundreise Ruhe, Idylle und Abgeschiedenheit suchen. Auf der kleinen Sandinsel fahren keine Autos, sondern Golfcarts und Fahrräder. Bei den Hotels handelt es sich um relativ kleine Cabaña-Anlagen. Die Übernachtung buchen wir gern mit Frühstück, da es fußläufig eine große Auswahl an guten und preisgünstigen Restaurants gibt. In den Monaten Juni bis August halten sich in der Nähe der Isla Holbox Walhaie, die größten Fische der Erde, auf.

Die Isla Holbox ist ab Chiquilá mit einer Fähre, die regelmäßig fährt, zu erreichen. Auf der Insel gibt es mittlerweile mehrere Bankautomaten. Trotzallem empfehlen wir ausreichend Bargeld vom Festland mitzubringen. Sie können in den meisten Hotels aber auch die Kreditkarte nutzen.

Wie komme ich am besten auf die Halbinsel Yucatán?

Im Rahmen einer Yucatán Rundreise wird meist der Internationale Flughafen in Cancún angesteuert, welcher Direktverbindungen nach Europa und in die USA anbietet. Vom Busbahnhof in Cancún gibt es auch zahlreiche Verbindungen in die Region. Mérida verfügt auch über einen Flughafen sowie eine gute Anbindung an das Busnetz Mexikos.

Wann ist die beste Reisezeit für die Halbinsel Yucatán?

Auf der Halbinsel Yucatán herrscht ganzjährig tropisch-heißes Klima. Von Juni bis November muss in der Karibik prinzipiell mit Tropenstürmen oder sogar Hurrikans, auf alle Fälle jedoch mit heftigen Regenschauern, gerechnet werden. Da es tagsüber sehr heiß wird, bieten die meist kurzen Schauer jedoch eine willkommene Abkühlung. Fast die gesamte Peninsula ist mit tropischem Regenwald bewachsen. In den nordwestlichen Regionen gibt es Trockenwald und einen kleinen Abschnitt mit savannenartiger Vegetation.

In den Frühlingsmonaten (vor allem März/April) fallen die »Spring Breaker« aus den USA in die All inklusive Anlagen der Badedestinationen Cancún und Playa del Carmen ein und verwandeln sie in eine Partyzone.

Holbox wird jedes Jahr von einem Nordwind heimgesucht, der viele Algen an die Strände anschwemmt. Die Hotels sind nicht befugt, die Strände großflächig zu räumen, so dass Touristen auf den Hotelpool oder Strände, die nicht so stark mit Algen übersät sind, ausweichen müssen. Dieses Phänomen tritt vor allem im Frühling auf, es lässt sich jedoch nicht genau vorhersagen.

Für Naturliebhaber sind sicherlich die Flamingos in Celestún oder Río Lagartos sowie die Walhaisaison interessant. In den Monaten März/April und Juni/Juli sind die meisten Flamingos zu sehen. Von Juni bis August halten sich in der Nähe der Isla Holbox und auch vor Playa del Carmen Walhaie, die größten Fische der Erde, auf. Trotz ihrer Zugehörigkeit zu den Haien, sind es friedliche Tiere, die sich von Plankton ernähren. Während der Walhaisaison werden Bootsausflüge angeboten, bei denen mit den Fischen geschnorchelt werden kann (tauchen ist verboten).

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